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Wie jetzt eine Rectusdiastase RICHTIG therapieren?

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Geschrieben

Hallo,

 

über o. g. streiten sich ja die Fachleute (Physios, Orthopäden ...) und auch ich bin mit meinem Latein am Ende, obwohl ich erst am Anfang stehe. ;-)

 

Die einen sagen, man solle oder gar müsse den m. obliquus externus abdominis, den m. obliquus internus abdominis und den m. transversus abdominis trainieren. Der eine zieht ja schräg lateral oben nach medial unten, der andere von lateral unten nach medial oben und der letzte quer von lateral nach medial.

 

Die anderen sagen, dass das Quatsch wäre und man soll oder gar müsse nur den m. rectus abdominis trainieren, der in kraniokaudaler Richtung verläuft.

 

Die Ersteren sagen, dass diese drei Muskeln aufgrund ihrer Aufgaben für das Schließen der Rectusdiastase prädistiniert sind, weil sie eben zueinander zur Körpermitte ziehen.

 

Die Letzteren sagen, dass das Quatsch wäre, weil eben diese drei Muskeln mit dem zuletztgenannten Muskel verbunden sind und dafür sorgen, dass dieser noch weiter auseinandergezogen wird und somit zu einer Vergrößerung der Rectusdiastase führt und eben nicht die Muskeln trainiert werden, die gerade ja stark sein sollten, nämlich die in der Mitte, um eine Rectusdiastase zu verschließen.

 

Wer hat denn jetzt bitte (mehr) Recht?

 

Was sind wirklich effektive Übungen gegen eine Rectusdiastase?

 

Den m. rectus abdominis kann man doch gar nicht isoliert so trainieren, ohne dass zu großer intramuskulärer Druck entsteht, durch den ja die Rectusdiastase verstärkt wird, oder?

 

Generell sollte ja ohnehin der Bauchnabel eingezogen werden, dass eine Grundspannung entsteht, oder?

 

Jetzt habe ich mal gesehen, dass man mit den Fingern die Rectusdiastase zurückdrücken sollte, wenn man Bauchübungen hat, damit diese erst gar nicht nach oben kommen kann.

 

Was ist davon zu halten, während der Bauchmuskelübungen die Bauchmuskeln extern zusammenzudrücken (lassen). Wie könnte das ein Patient z. B. zu Hause alleine machen?

 

LG

 

 

 

 

 

Geschrieben

Hallo Katharina,
was meinst du jetzt, eine Diastase bei Frauen nach der Schwangerschaft oder bei Männern nach dem Bierbauch? :D
Wenn du die Frauen meinst, dann ist HIER deine Antwort darauf. Vielleicht hilft dir das.
Ansonsten hoffe ich, es findet sich noch jemand, der mehr Erfahrung hat damit. Denn bei Männern sollte man es, ab einem bestimmten Grad, lieber operieren lassen.

  • 1 month later...

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Gast
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    • Gast Hallo
      Ich brauche jetzt deine Hilfe,ich habe nächste Woche Einstiegtest,un ich möchte gerne wissen was kommt?!Vielen Dank 
    • Guten Morgen! Oft muss man beides Training mit Augen auf und Augen zu. Da man ja zunehmend mehr das eigentlich GLeichgewichtsorgan das im Innenohr liegt trainineren möchte sollte das Visuelle System bei Übungen  ausgeschaltet werden, deshalb Übungen machen mit geschlossenen Augen machen damit das Gehirn nicht in der Lage das ganze über die Augen auszugleichen. Es geht aber nicht darum das visuelle System zu beruhigen es geht eher wie oben schon erwähnt um das ausschalten damit man nur noch das Gleichgewichtsorgan traininert. im Gegenteil die Systeme sollten schon gereizt werden damit eine Anpassung im Gehirn passiert. Das ist ähnlich wie beim Muskelaufbau. Wenn ein Gewicht schwer geht macht man auch nicht weniger Gewicht sondern trainiert trotzdem um Muskelwachstum zu erreichen. Außer das Gewicht ist so wahnsinnig schwer daß man z.b. keine 10-15 widerholungen mher schafft. Auch hier kann es erstmal zu mehr probleme kommen z.b. Muskelkater auf Reaktion auf das Training. Wenn der Schwindel bei Übungen provoziert ist ist es erstmal normal. Sollte der Schwindel aber zu krass sein würde Ich die Übung etwas erleichtern z.bindem man die Füße breiter stellt oder statt tandem den Romberg macht oder statt instabilierUnterlage erstmal auf normalenBoden.  Das GG-system soll aufjedenfall gereizt sein. Wie ein Muskel den man mit einem hohen Gewicht reizen muss damit er sich aufbaut, ist es zu leicht baut man keinen Muskel auf. Ist der Reiz quasi zu einfach passiert dann vom Gleichgewichtssystem auch nichts. D.h. man muss merken ob eine Übung herausforderdn ist. Sollte aber nicht so schwer sein daß diese nicht mehr durchführbar ist oder den Schwindel stark provoziert
    • Lieber @bbgphysio,   deine Antwort ist so ziemlich genau das, was ich schon "geahnt" habe :). Vielen Dank erstmal dafür.   Könntest du kurz auf die Optokinetik eingehen? Hier wären meine Augen ja auf und würde den Visuellen Bereich doch weiter fördern, den ich ja eigentlich weiter "beruhigen" möchte oder?   Oder geht es hier eher um die Gewöhnung an schnell vorbei ziehenden Dingen? Weil so fühlt es sich an, wenn ich diese Streifen durch mein Blickfeld ziehen lasse :).   Dann noch zu den Visus-Freien Übungen: Immer wenn ich diese Übungen mache, habe ich plötzlich ein paar Minuten oder ca. eine Stunde später wieder mehr Schwindel,... ich hoffe das ist genau das Zeichen, das bedeutet, mein Gehirn verarbeitet diese Übungen und ich bin auf dem richtigen weg?!    Denn ehrlich gesagt, eigentlich würde ich im ersten Moment denken, durch die Übungen wird mir erstmal mehr schwindelig, das lasse ich lieber sein :D...    Viele Grüße

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