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Beckenbodengymnastik beim Spazierengehen?

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Geschrieben

Hallo liebe Physioexperten,
ich (weiblich, 55 Jahre alt) muss auf Grund meines Alters meine Beckenbodenmuskulatur trainieren und stärken. Da ich nur wenig Zeit für explizite Übungen habe, spanne ich beim Spazierengehen gerne zwischendurch immer wieder die Beckenbodenmuskeln an.
Jetzt sagte mir aber eine Bekannte, dass man das nicht machen soll, da das die Fähigkeit, Urin zu halten und das gezielte Wasserlassen, beeinträchtigen soll.

Was stimmt denn nun?

Liebe Grüße
Raisa

Geschrieben

Hallo Raisa,

 

ich sehe da kein Problem drin wenn du unterwegs den Beckenboden anspannst.
Ich für mich würde mir dafür Momente der Ruhe nehmen, um dich wirklich in den Muskel einzufühlen.
Wenn du das richtig machst, sieht auch niemand was du gerade tust.
An der Ampel, an der Kasse, in Warteräumen, beim Fernsehngucken auf der Couch.
Es gibt auch eigens Spielzeuge in Erotikfachgeschäften um das Training spannender zu gestalten!
Gedanken würde ich mir nur machen, wenn du beim urinieren den Strahl stoppst um zu trainieren - das könnte dann neurologisch Probleme beim Wasser lassen hervorrufen.
 

Ansonsten viel Erfolg und gutes Training.

Gast Hallo JanPT,
Geschrieben

danke für deine Antwort. Ich habe das Trainieren der Beckenbodens schon mal testhalber beim Spazierengehen ausprobiert und es funktionierte sehr gut. Ist das richtig, dass sich dann auch der untere Rumpf (Bereich über dem Beckenboden) gut mit anspannen lässt? Oder schmälern das dann wieder die Wirkung des BB-Trainings?

 

Liebe Grüße
Raissa

Geschrieben

Hallo Jan,

 

danke für deine Antwort. Ich habe das Trainieren der Beckenbodens schon mal testhalber beim Spazierengehen ausprobiert und es funktionierte sehr gut. Ist das richtig, dass sich dann auch der untere Rumpf (Bereich über dem Beckenboden) gut mit anspannen lässt? Oder schmälern das dann wieder die Wirkung des BB-Trainings?

 

Liebe Grüße
Raissa

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Gast
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    • Gast Hallo
      Ich brauche jetzt deine Hilfe,ich habe nächste Woche Einstiegtest,un ich möchte gerne wissen was kommt?!Vielen Dank 
    • Guten Morgen! Oft muss man beides Training mit Augen auf und Augen zu. Da man ja zunehmend mehr das eigentlich GLeichgewichtsorgan das im Innenohr liegt trainineren möchte sollte das Visuelle System bei Übungen  ausgeschaltet werden, deshalb Übungen machen mit geschlossenen Augen machen damit das Gehirn nicht in der Lage das ganze über die Augen auszugleichen. Es geht aber nicht darum das visuelle System zu beruhigen es geht eher wie oben schon erwähnt um das ausschalten damit man nur noch das Gleichgewichtsorgan traininert. im Gegenteil die Systeme sollten schon gereizt werden damit eine Anpassung im Gehirn passiert. Das ist ähnlich wie beim Muskelaufbau. Wenn ein Gewicht schwer geht macht man auch nicht weniger Gewicht sondern trainiert trotzdem um Muskelwachstum zu erreichen. Außer das Gewicht ist so wahnsinnig schwer daß man z.b. keine 10-15 widerholungen mher schafft. Auch hier kann es erstmal zu mehr probleme kommen z.b. Muskelkater auf Reaktion auf das Training. Wenn der Schwindel bei Übungen provoziert ist ist es erstmal normal. Sollte der Schwindel aber zu krass sein würde Ich die Übung etwas erleichtern z.bindem man die Füße breiter stellt oder statt tandem den Romberg macht oder statt instabilierUnterlage erstmal auf normalenBoden.  Das GG-system soll aufjedenfall gereizt sein. Wie ein Muskel den man mit einem hohen Gewicht reizen muss damit er sich aufbaut, ist es zu leicht baut man keinen Muskel auf. Ist der Reiz quasi zu einfach passiert dann vom Gleichgewichtssystem auch nichts. D.h. man muss merken ob eine Übung herausforderdn ist. Sollte aber nicht so schwer sein daß diese nicht mehr durchführbar ist oder den Schwindel stark provoziert
    • Lieber @bbgphysio,   deine Antwort ist so ziemlich genau das, was ich schon "geahnt" habe :). Vielen Dank erstmal dafür.   Könntest du kurz auf die Optokinetik eingehen? Hier wären meine Augen ja auf und würde den Visuellen Bereich doch weiter fördern, den ich ja eigentlich weiter "beruhigen" möchte oder?   Oder geht es hier eher um die Gewöhnung an schnell vorbei ziehenden Dingen? Weil so fühlt es sich an, wenn ich diese Streifen durch mein Blickfeld ziehen lasse :).   Dann noch zu den Visus-Freien Übungen: Immer wenn ich diese Übungen mache, habe ich plötzlich ein paar Minuten oder ca. eine Stunde später wieder mehr Schwindel,... ich hoffe das ist genau das Zeichen, das bedeutet, mein Gehirn verarbeitet diese Übungen und ich bin auf dem richtigen weg?!    Denn ehrlich gesagt, eigentlich würde ich im ersten Moment denken, durch die Übungen wird mir erstmal mehr schwindelig, das lasse ich lieber sein :D...    Viele Grüße

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