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Geschrieben

Eine Pat. von mir, 78 jahre alt mit einer nicht stark ausgeprägten Hemiplegie links
beginnt nach anfänglichen Fortschritten (alleine stehen, Transfers kein Problem)
sehr schnell abzubauen - u.a. fällt ihr der Kopf (HWS sowieso schon in permanenter
Überflexion bzw. Außenrotation) schon nach leichtester Anstrengung immer wieder
nach vorn, für Minuten ist sie komplett weg, dann wieder "erweckbar".

Ich bat den Ehemann darum einen neuen Termin beim Neurologen zu machen -
er weigert sich da sie sich genau bei dieser Untersuchung vor einiger Zeit einen
Schenkelhalsbruch durch einen Sturz zuzog.

Jetzt versuche ich zumindest an ihrer Aurfrichtung zu arbeiten. Habt Ihr ein paar Tipps
hierfür bzw. für die weitere Vorgehensweise ?

Vielen Dank :O)

Geschrieben

Abgesehen von einer Schwaeche, hoert sich das eher danach an, dass die patientin einfach muede ist.
Und dann stellt sich die Frage, warum das so ist. Wie sieht ihr Tagesablauf ab? Schlaeft sie nachts? Wie lange? Wie gut?
"Brain fatigue" (tut mir leid, ich kenne das deutsche Wort nicht) ist ein grosses Problem nach Schaeden im Gehirn. Und das wird oft anfaenglich ignoriert und kommt oft erst viel spaeter zum Vorschein, naemlich dann, wenn die Patienten funktionell besser sind und erwarten mehr machen zu koennen (e.g. der Unterschied zwischen physikalischer und cerebraler Energie).
Ich wuerde nicht einen Neurologen, sondern eine Ergotherapeutin zu rate ziehen.
Gruss, Anna

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Gast
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    • Gast Hallo
      Ich brauche jetzt deine Hilfe,ich habe nächste Woche Einstiegtest,un ich möchte gerne wissen was kommt?!Vielen Dank 
    • Guten Morgen! Oft muss man beides Training mit Augen auf und Augen zu. Da man ja zunehmend mehr das eigentlich GLeichgewichtsorgan das im Innenohr liegt trainineren möchte sollte das Visuelle System bei Übungen  ausgeschaltet werden, deshalb Übungen machen mit geschlossenen Augen machen damit das Gehirn nicht in der Lage das ganze über die Augen auszugleichen. Es geht aber nicht darum das visuelle System zu beruhigen es geht eher wie oben schon erwähnt um das ausschalten damit man nur noch das Gleichgewichtsorgan traininert. im Gegenteil die Systeme sollten schon gereizt werden damit eine Anpassung im Gehirn passiert. Das ist ähnlich wie beim Muskelaufbau. Wenn ein Gewicht schwer geht macht man auch nicht weniger Gewicht sondern trainiert trotzdem um Muskelwachstum zu erreichen. Außer das Gewicht ist so wahnsinnig schwer daß man z.b. keine 10-15 widerholungen mher schafft. Auch hier kann es erstmal zu mehr probleme kommen z.b. Muskelkater auf Reaktion auf das Training. Wenn der Schwindel bei Übungen provoziert ist ist es erstmal normal. Sollte der Schwindel aber zu krass sein würde Ich die Übung etwas erleichtern z.bindem man die Füße breiter stellt oder statt tandem den Romberg macht oder statt instabilierUnterlage erstmal auf normalenBoden.  Das GG-system soll aufjedenfall gereizt sein. Wie ein Muskel den man mit einem hohen Gewicht reizen muss damit er sich aufbaut, ist es zu leicht baut man keinen Muskel auf. Ist der Reiz quasi zu einfach passiert dann vom Gleichgewichtssystem auch nichts. D.h. man muss merken ob eine Übung herausforderdn ist. Sollte aber nicht so schwer sein daß diese nicht mehr durchführbar ist oder den Schwindel stark provoziert
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