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Geschrieben

hey ,

ich habe einen Patienten mit einer Tibiakopffraktur..Sein Problem ist weniger das Kniegelenk ( hat noch keine vollständige Streckung , etwa noch in 5 ° Flex eingestellt..) Sein Problem ist das obere Sprunggelenk...Er kann den Fuß selbstständig nur ganz ganz minimal hochheben , auch passiv kaum möglich...Ihm ist wichtig , dass der Fuß wieder beweglich ist...Beim aktiven Hochziehen des Fußes hat er starke Schmerzen weit oben am Schienbein...Der Therapeut vor mir meinte es liegt am Gastrocnemius , der verkürzt sei , soll viel massieren und querdehnen um ihn auf Länge zu bringen...Habs desweiteren auch mit Manuelle versucht und passivem Bewegen versucht für die Verbesserung der dorsalext...Wollt ihm noch als Eigenübung mitgeben , im Stand das Knie rauszuschieben damit er nicht aktiv den Fuß hochziehen muss und trotzdem das Bewegungsausmaß verbessert werden kann...Hat noch jemand eine Idee was ich noch probieren könnte um die Dorsalextension zu verbessern oder Tips auf was ich besonders bei der Behandlung achten muss ? Haben das Krankheitsbild leider nie behandelt und der Therapeut ist im Urlaub...

Geschrieben

Ist die Dorsalextension denn auch bei passiver Bewegung eingeschränkt/schmerzhaft?
Wenn Nein dann würde ich mir mal die Dorsalextensoren anschauen, vllt. sind gereizt bzw. das Periost des Schienbeins.

Wurde eigentlich operiert oder Konservativ behnadelt

Hat der patient Vollbelastung?

Geschrieben

Bitte sei Vorsichtig !!!

Dass der Patient in der DE eingeschränkt ist, ist gar nicht so unwahrscheinlich und du solltest es vorerst nicht zu sehr forcieren !!!

Problem ist folgendes:
Aufgrund der Taluseigenschaft, dass dieser konisch verläuft, das heißt hinten etwas Dünner ist und nach vorne immer weiter auseinander geht, wird bei der Dorsalextension die "malleolengabel" gespreizt. Zusätzlich wandert die Fibula bei DE nach Posterior und macht eine kleine Rotation, die aber net so wichtig ist.... (also UNTEN am Fuß)...
Da diese Bewegung aber weiterläuft (in der Fibula), muss sie am oberen Stück (Fibulaköpfchen) nach ventral wandern... Ist wie ein Kippbrett, wenn du unten dagegen drückst, kommt es dir oben etwas entgegen...
Je nachdem wie der Patient jetzt osteosynthetisch versorgt ist oder je nachdem wie SCHWER die verletzung am Tibia Plateu war, kann die Fibula Köfpchen bandstruktur zusätzlich verletzt sein und das Köpfchen im Moment noch nicht wandern (bzw. darf es gar nicht, weil es durch nen Draht oder nen Schräubchen zusätzlich festgehalten wird)... Vielleicht magst du mal die Klassifikation der Fraktur kurz schreiben... Wenn du es wirklich verbessern willst, dann wäre das wichtigste, dass du entweder kaudal (ganz unten am Fuß schon mal mit manuellen Techniken beginnst und ne Mobilisation dort versuchst) oder du dich trotz alle dem an die Fraktur selbst wagst und dort medial etwas mit der Behandlung ansetzt... Wie gesagt... wenn dort wirklich die Struktur verletzt ist, würde ich mich noch etwas in Geduld üben sonst stresst du das Band und die Fraktur am Fibulaköpfchen ständig. Ne Pseudarthrose zu provozieren wäre auch net unbedingt im Sinne des Patienten.. lieber wartet er noch ein bisschen mit seiner DE (die NATÜRLICH ein Problem darstellt, aber immer noch besser wie Spätfolgen)...

Übrigends... Weichteiltechniken im distalen Gebiet sind trotz alle dem Sinnvoll... versuch mal noch bissl mehr auf M. tibialis posterior und Anterior einzugehen und gut ist auf jedenfall die Fußknöchel und den Calcaneus schön beweglich zu halten... Der Patient geht im Moment sicher nicht in seiner gewohnten Achse und mit seinem gewohnten Belastungsspektrum... Lg

Geschrieben

Hi.. wie ist es denn mit der Pronation ?????? Es kann sich auch um eine Druckschädigung des Nervus peronaeus handeln. Durch falsche Lagerung z.B. während der OP !
Ist denn der Unterschenkel geschwollen ??? Bei dieser Frakturart muss man auch immer mit einem Compartment Syndrom rechnen ! Wielang ist die Fraktur her ? Mit Osteosaynthese versorgt oder konservativ ??? Übrigens ist es selten , dass das Fibulaköpfchen bei einer Tibiakopffraktur mit bricht !! Kann ich mir nicht vorstellen...
Lass das erst mal abklären beim Neurologen oder dem Chirurgen, der operiert hat. Die Schmerzen passen nämlich auch gut zu einer Peronaeus Schädigung.
Viel Glück und berichte, was draus geworden ist !! Danke
LG
Melina

Geschrieben

also die op ist jetzt ca 4 wochen her..er ist jetzt die 2. woche in der reha.. auch bei passivem bewegen ist die dorsalextension eingeschränkt..aber passiv nicht schmerzhaft.. nur bei aktivem bewegen schmerzhaft..
er hat auch vollbelastung..
ich bin jetzt immernoch beim massieren geblieben un hab heute achillissehnenbehandlung gemacht um die frei zu bekommen denn die ist auch sehr stramm und sehr unbeweglich gewesen..
der fuß geht schon minimal weiter in dorsalextension , die pronation funktioniert jedoch ganz gut...
der patient ist halt sehr schwierig , muss ihn immer bremsen ... er will , dass es so schnell wie möglich wieder perfekt möglich ist mit dem bewegen un sehr kommandierend ;)

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