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Nach Fraktur des Radius immer noch Einschränkungen

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Geschrieben

Hallo,

vielleicht kann mir ja hier jemand weiterhelfen.
Und zwar hatte ich eine typische Radiusfraktur bedingt durch einen Sturz, diese wurde mit einer Osteosynthese operativ versorgt.
Seit 3 Monaten bin ich nun in Behandlung, bei einem Chirugen und in physiotherpeutischer Betreuung.
Heute sagte mir mein Chirug, die Behandlung sei abgeschlossen.
Mein Problem ist es aber nun, das die Supination des Armes nicht mehr vollständig , heißt nicht mehr als 5 grad über handkante, möglich ist, genauso liegen Kontrakturen vor die mich bei Extension und Flexion der Hand sehr einschränken.
Nun weiß ich nicht wie es weiter gehen soll, da meiner Meinung nach die Benutzung der Hand nicht wieder vollständig erfolgen kann und ich befürchte das es auch nie wieder so werden wird.
Hinzu muss gesagt werden, ich bin ursprünglich in der Pflege tätig, jedoch arbeitslos und meine Vermittlerin will mich wieder in der Pflege sehen - doch meine Bewegungseinschränkungen werden mich sicherlich sehr in dieser Arbeit einschränken.
Demnächst muss ich auch zum Amtsarzt und prüfen lassen ob ich meinen Beruf weiterhin ausüben kann.

Ich hoffe mir kann eventuell jemand helfen, da ich nicht möchte das meine Bewegungseinschränkung weiterhin so bleibt und mich so sehr behindert wie es jetzt schon ist.

Ich weiß nicht weiter, ich wäre froh wenn mir jemand einen Rat geben könnte.

Danke

Lamina

Geschrieben

hallo lamina,

daß dich die bewegungseinschränkung im beruf hindert kann ich gut verstehen.
Nur von allein wird es nicht besser. Du kannst klar übungen machen die werden aber nicht so effektiv sein, und sind eher zum erhalt der beweglichkeit gut.

Du brauchst aufjedenfall weiterhin physiotherapie das ist die einzige wirksungsvolle therapie. Besser wäre manuelle therapie eine spezielle therapieform in der physiotherpie zur verbesserung von bewegungseinschränkungen.
der therapeut muß halt schauen was da möglich ist bei einer osteosynthese.
gruß thoms

Geschrieben

Hallo Lamina!
Wann bekommst du die Osteosynthese entfernt?
Ich habe schon einige Patienten mit Radiusfraktur behandelt und fast 80% hatten bis zur Osteosynthesenentfernung Bewegungseinschränkungen. Also ganz ruhig bleiben. Wichtig ist, dass du weiterhin Physiotherapie machst und am besten bei jemanden mit der Zusatzausbildung Manuelle Therapie. Auch wichtig, dass du weiterhin Übungen machst und dass dir der Therapeut/in Automobilisationen zeigt.
Sofort nach der Entfernung sehr intensiv Physiotherapie machen und das kann dann auch schon mal schmerzhaft sein, aber das ist völlig in Ordnung.
Nur so kannst du dein Problem in den Griff kriegen.
Wenn dir dein Chirurg keine Therapie mehr verschreibt, dann entweder zum Hausarzt oder zum Orthopäden.

Lg Barbara
Follow me on Twitter @zimmerlein

Geschrieben

@ clete
du hast Recht, es ist eine Frage der Definition
Ziehen ist in Ordnung, nur bei manchen ist auch ziehen ein "Schmerz"
Ich sag meinen Patienten immer vorher, dass es kein stechender, brennender oder "unangenehmer" Schmerz sein darf!
Es ist auch wichtig, dass der Patient immer mit einem über das Gefühlte sprechen soll.
So ist es wohl dann richtig definiert ;)

Geschrieben

Danke für die hilfreichen Antworten von euch.

Also mein Chirug meinte die Plattenosteosynthese muss nicht entfernt werden.
Bei meiner Hausärztin war ich auch und die meinte ich soll, wie schon einige hier gesagt haben, üben üben üben.
Das tu ich auch.
Desweiteren meinte sie nur das ich ebend abwarten soll.
Wegen Orthopäde, da muss ich ja auch ewig warten ehe ich einen Termin dort bekomme.
Nun wirklich schlauer bin ich nun leider auch nicht :(

Geschrieben

Also normalerweise muss man die Platten auch nicht heraus nehmen, wenn sie jedoch Bewegungseinschränkungen machen, würde ich so schon entfernen lassen. Klar, man weiß nicht genau, ob die Platten tatsächlich für die Bewegungseinschränkungen verantwortlich sind, aber ein Störfaktor sind sie allemal!
Vielleicht doch noch mal eine Überlegung wert!

Geschrieben

Nunja meine Therapeutin meinte wohl das die Supination der Hand durch due Muskeln im Ellenbogen behindert werden, keine Ahnung.

Aber was soll ich machen, ich kann ja schlecht zu meinem Chirugen gehen und sagen - so ich hab mich erkundigt und die Platte sollte raus.

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    • Guten Morgen! Oft muss man beides Training mit Augen auf und Augen zu. Da man ja zunehmend mehr das eigentlich GLeichgewichtsorgan das im Innenohr liegt trainineren möchte sollte das Visuelle System bei Übungen  ausgeschaltet werden, deshalb Übungen machen mit geschlossenen Augen machen damit das Gehirn nicht in der Lage das ganze über die Augen auszugleichen. Es geht aber nicht darum das visuelle System zu beruhigen es geht eher wie oben schon erwähnt um das ausschalten damit man nur noch das Gleichgewichtsorgan traininert. im Gegenteil die Systeme sollten schon gereizt werden damit eine Anpassung im Gehirn passiert. Das ist ähnlich wie beim Muskelaufbau. Wenn ein Gewicht schwer geht macht man auch nicht weniger Gewicht sondern trainiert trotzdem um Muskelwachstum zu erreichen. Außer das Gewicht ist so wahnsinnig schwer daß man z.b. keine 10-15 widerholungen mher schafft. Auch hier kann es erstmal zu mehr probleme kommen z.b. Muskelkater auf Reaktion auf das Training. Wenn der Schwindel bei Übungen provoziert ist ist es erstmal normal. Sollte der Schwindel aber zu krass sein würde Ich die Übung etwas erleichtern z.bindem man die Füße breiter stellt oder statt tandem den Romberg macht oder statt instabilierUnterlage erstmal auf normalenBoden.  Das GG-system soll aufjedenfall gereizt sein. Wie ein Muskel den man mit einem hohen Gewicht reizen muss damit er sich aufbaut, ist es zu leicht baut man keinen Muskel auf. Ist der Reiz quasi zu einfach passiert dann vom Gleichgewichtssystem auch nichts. D.h. man muss merken ob eine Übung herausforderdn ist. Sollte aber nicht so schwer sein daß diese nicht mehr durchführbar ist oder den Schwindel stark provoziert
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