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Behandlungsfrage Abrollbelastung

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Geschrieben

Hallo zusammen,

habe einen Pat. versorgt mit Syndesmosenplastik + Stellschraube nach Tibiaschaft- und Fibulafraktur. Es handelt sich um eine Refraktur, so dass der Pat. sehr ängstlich ist und auf keinen Fall mit Gehstützen gehen möchte.

Habe ihn mittlerweile soweit den Fuß mit Abrollbelastung aufzusetzen, aber bisher nur im Gehwagen und am Gehbarren möglich (angstbedingt). Da ich mich aufgrund der vorhandenen Angst nur kleinschrittig vortasten kann, habe ich überlegt als nächstes mit dem Gehbock zu arbeiten.

DE ist nur bis 0-Stellung möglich. Habe ihm nun schon gesagt, er soll immer im Bett versuchen die Ferse ans Ende zu bekommen. Habt ihr vielleicht noch ne Idee was ich mit ihm probieren könnte, um ihm die Angst vor den Stützen zu nehmen.

Der Pat. hat ausreichend Kraft in den Armen u. im Standbein. An der Kraftausdauer sollte es auch nicht scheitern. Bin gespannt auf Eure Ideen. Im voraus Danke und Grüße in die weite Physiowelt!!

Geschrieben

Hallo finchen!

Wie kam es zu der Refraktur? Sturz mit Gehstütze?

Eine Möglichkeit ist, dass du mit einem Handlauf (oder Barrenstange aussen) arbeitest und du auf der anderen Seite "Sicherheit" gibst. Statt deiner Hand kannst du langsam auf eine Gehstütze umsteigen, damit er sich an Gehstützen gewöhnt.

Wichtig ist, dass du herausfindest, wie sein Angstmuster abläuft, denn nur wenn du das unterbrechen kannst, wird er die nötige Sicherheit bekommen, die er braucht.

  • 2 weeks later...
Geschrieben

Hallo trigger37,
vielen Dank für den Tip. Habe mich kleinschrittig an den Gehbock gewagt, nachdem ich zuvor die gleichen Übungen am Gehbarren durchgeführt habe. Dass hat ihm die Angst genommen, da er sich sehr kleinschrittig rangetastet hat. Aber danke für deine Ideen.

Geschrieben

Bitte, bitte, gerne !!!

Wie gesagt, wenn ihr uns schreibt, was ihr vorhabt (+Begründung), was ihr schon gemacht habt (+Begründung), dann sind wir hier gerne bereit mit euch zu diskutieren und neues zu erarbeiten. NUR der Anstoß muss von euch kommen, es sind EURE Ideen, die wir weiterspinnen :)

Es ist ein geben und ein nehmen ;))))

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Gast
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    • Gast Hallo
      Ich brauche jetzt deine Hilfe,ich habe nächste Woche Einstiegtest,un ich möchte gerne wissen was kommt?!Vielen Dank 
    • Guten Morgen! Oft muss man beides Training mit Augen auf und Augen zu. Da man ja zunehmend mehr das eigentlich GLeichgewichtsorgan das im Innenohr liegt trainineren möchte sollte das Visuelle System bei Übungen  ausgeschaltet werden, deshalb Übungen machen mit geschlossenen Augen machen damit das Gehirn nicht in der Lage das ganze über die Augen auszugleichen. Es geht aber nicht darum das visuelle System zu beruhigen es geht eher wie oben schon erwähnt um das ausschalten damit man nur noch das Gleichgewichtsorgan traininert. im Gegenteil die Systeme sollten schon gereizt werden damit eine Anpassung im Gehirn passiert. Das ist ähnlich wie beim Muskelaufbau. Wenn ein Gewicht schwer geht macht man auch nicht weniger Gewicht sondern trainiert trotzdem um Muskelwachstum zu erreichen. Außer das Gewicht ist so wahnsinnig schwer daß man z.b. keine 10-15 widerholungen mher schafft. Auch hier kann es erstmal zu mehr probleme kommen z.b. Muskelkater auf Reaktion auf das Training. Wenn der Schwindel bei Übungen provoziert ist ist es erstmal normal. Sollte der Schwindel aber zu krass sein würde Ich die Übung etwas erleichtern z.bindem man die Füße breiter stellt oder statt tandem den Romberg macht oder statt instabilierUnterlage erstmal auf normalenBoden.  Das GG-system soll aufjedenfall gereizt sein. Wie ein Muskel den man mit einem hohen Gewicht reizen muss damit er sich aufbaut, ist es zu leicht baut man keinen Muskel auf. Ist der Reiz quasi zu einfach passiert dann vom Gleichgewichtssystem auch nichts. D.h. man muss merken ob eine Übung herausforderdn ist. Sollte aber nicht so schwer sein daß diese nicht mehr durchführbar ist oder den Schwindel stark provoziert
    • Lieber @bbgphysio,   deine Antwort ist so ziemlich genau das, was ich schon "geahnt" habe :). Vielen Dank erstmal dafür.   Könntest du kurz auf die Optokinetik eingehen? Hier wären meine Augen ja auf und würde den Visuellen Bereich doch weiter fördern, den ich ja eigentlich weiter "beruhigen" möchte oder?   Oder geht es hier eher um die Gewöhnung an schnell vorbei ziehenden Dingen? Weil so fühlt es sich an, wenn ich diese Streifen durch mein Blickfeld ziehen lasse :).   Dann noch zu den Visus-Freien Übungen: Immer wenn ich diese Übungen mache, habe ich plötzlich ein paar Minuten oder ca. eine Stunde später wieder mehr Schwindel,... ich hoffe das ist genau das Zeichen, das bedeutet, mein Gehirn verarbeitet diese Übungen und ich bin auf dem richtigen weg?!    Denn ehrlich gesagt, eigentlich würde ich im ersten Moment denken, durch die Übungen wird mir erstmal mehr schwindelig, das lasse ich lieber sein :D...    Viele Grüße

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