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[02] Atmung - Gasgesetze der Inspiration


Stephan

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Geschrieben

.. und weiter gehts.

Wir wissen jetzt, wie das Zwerchfell funktioniert und dass es sich nach unten senk. Außerdem wissen wir was unter dem "Totraum" zu verstehen ist.

Aber jetzt müssen wir weiter in die Welt der Teilchen eindringen um zu verstehen warum jetzt letztlich Luft einströmt.

Nach dem Gesetzt von Boyle-Marlotte, wonach der Druck umgekehrt proportional zum Volumen ist, entsteht in der Lunge ein Unterdruck.

P*V = konstant -.- P = 1/V

Als System betrachtet stellt die Lunge durch ihre Verbindung zur Außenwelt über Mund und Nase ein offenes System dar, dass nach Gleichgewicht strebt. In einem Gleichgewicht ist nach dem Gasgesetz von Henry, die Konzentration der Luftteilchen überall gleich.

Dabei ist es unerheblich welche Art von Gasteilchen dieses Gleichgewicht ausmachen. Dalton beschrieb die Unterteilung der Gase in jeweilige fraktionelle Größen. Damit ist der Gesamtdruck der Gasteilchen gleich der Summe ihrer Bestandteile.

Beispielsweise hat die Außenluft einen O2 Gehalt von rund 21%. Das heißt, dass quasi nahezu jedes 5. Teilchen in O2 Molekül ist. Als Formel ausgeschrieben heißt dies folgendes:

P(gesamt) = P1 + P2 + P3 + …
P(Luft) = P(O2) + P(CO2) + P(N2) + …

O2 macht in der Luft allerdings nicht wie viele glauben den Hauptanteil aus, sondern lediglich 21%. Weit mehr ist Stickstoff enthalten (78%) wogegen Kohlenstoffdioxid nur auf nahezu verschwindende 0.03% kommt.

Wir haben also jetzt einen Unterdruck, der zum Einströmen von Luft aus der Umwelt führt um ein Gleichgewicht herzustellen. Avogadro legte dies in seinem Gasgesetz nieder, in dem er den Druck eines Systems der Anzahl der Teilchen gleichsetzte. Durch Aufnahme von Teilchen wird somit ein Gleichgewicht hergestellt.


=> jetzt haben wir endlich Luft in der Lunge. Die aufgenommen Einatemluft vermischt sich dabei mit der Ausatemluft und es entsteht eine Mischung, die relativ gesehen O2 reich ist und mit 47mmHg Wasserdampf versetzt ist.
Sie zirkuliert jetzt weiter bis sie in die funktionellen Teile der Lunge kommt (Bronchiolie respiratorii und Alveolen). Von da an geht’s im nächsten Teil weiter :)

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<< [01] äußere Atmung
>> [03] O2 Transport und Bindung ins Blut
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  • 4 weeks later...

Geschrieben

ist das von der art her etwas, was euch hilft oder eher nicht? (ist klar - in ferien wohl nicht so sehr, aber es kommen schnell wieder andere zeiten ;) )
bitte drinend um rückmeldungen, eh ich weiterschreib.

danke
mfg stephan

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!
    • MathiasBerlin
      Hallo Matze, wenn du bei der Dehnung die Fußspitze nach innen drehst, spannst du vor allem den äußeren Hamstring-Anteil (Biceps femoris) stärker an. Deshalb fühlt sich die Dehnung dann deutlich intensiver an. Ja, verkürzte Hamstrings können auch andere Probleme begünstigen: Spannung im Hüftbeuger oder den Adduktoren Zug auf das Becken, dadurch evtl. Schmerzen im unteren Rücken / oberhalb des Beckenkamms Wichtig: lieber sanft und länger dehnen, nicht maximal „reinziehen“, sonst reagiert der Muskel eher mit noch mehr Spannung. Viele Grüße 🙂
    • Gast Sandra
      Hallo, in meiner Praxis haben wir uns vor 2 Jahren für die Geräte der Firma FREI entschieden. Es gibt verschiedene Modelle. Die computergesteuerten Factum-Geräte sind wirklich empfehlenswert. Sie arbeiten konzentrisch-konzentrisch, d.h. es werden immer Agonist und Antagonist gleichzeitig trainiert. Dies spart nicht nur an der Geräteanzahl im Raum, sondern auch Trainingzeit der Patienten bzw. Kunden. Infos unter www.frei-ag.de Fröhliche Grüße Sandra 

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