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Arthrose/Arthritis


vierbeiner

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Geschrieben

Hallo,

gerade bin ich in den Anfängen Pathologie angelangt.
und vielleicht könnt ihr mir meinem Verständnis auf die Sprünge helfen:

Arthritis ist eine Entzündung in der Gelenksinnenhaut, kann aber durch die entwickelnden Gelenkschäden eine Arthrose hervorrufen.
ist das richtig?

eine Arthrose kann durch die Gelenkschäden aber auch eine Arthritis hervorrufen? oder?

angenommen, ich habe einen patienten mit arthrose im kniegelenk. plötzlich stürzt dieser und bekommt dadurch eine Arthritis im selben kniegelenk. .
wie ist dann der verlauf? kann er medikamentös behandelt werden, bis diese entzündungszeichen wieder abklingen, und dann in der physiotherapie normal weiter machen oder bleibt die arthritis im knie bestehen und man muss ganz anders vorgehen, wie bei der arthrose?
ist diese akute arthritis, wenn wieder abgeklungen, immer wiederkehrend? arthritis ist doch auch nicht heilbar oder?

  • 5 weeks later...

Geschrieben

Huhu, ich versuche mal meine Gedanken in nen text zu bringen ;)
also erstmal kann eine immer wieder akute Arthritis zur Arthrose führen , das ist richtig :)
Und genauso richtig ist , das es bei einer bereits besehenden Arthrose auch zu einer Arthritis kommen kann , wie du schon sagst zum Beispiel durch einen Sturz

Bei bestehnder Arthrose und zusätzlicher Arthritis sollte zunächst mit der normalen Behandlung gewartet werden , bis die Arthritis abgeklungen ist

Geschrieben

Hallo Vierbeiner
Zunächst einmal muss man unterscheiden zwischen einer Chronischen gelenksentzündung wie z.b.Rheuma (polyarhtritis) und akuten Entzündungen.
Die Frage ist warum entzündet sich ein Gelenk(Gelenkkapsel)? Wenn es keine autoimmunerkrankung ist, entzündet sich ein Gelenk nicht einfach so. Ich würde es eher umgekehrt sagen. Ein Pat. entwickelt eine Arthrose und dadurch kommt es zu einer Gelenkskapselentzündung. Da das Gelenk und die Kapsel durch dieses Krankheitsbild (v.a bei fortgeschrittener Arthrose) sehr beansprucht ist kann es durch überlastung zu wiederkehrender Arthritis kommen.

Beim zweiten Beispiel was du sagst. Deine Pat. stürzt und bekommt dadurch eine Arthritis, das hat ja mit der Arthrose nix zu tun. Hier kommt es zur arthritis da sich deine pat. eine akute Verletzung zugezogen hat.
Eine Wundheilung besteht ja aus 3 Wundheilungsphasen. die 1. phase ist immer die Entzündungsphase. D.h. es muss eine Entzündung entstehen, denn ohne diese kann eine Wunde, Verletzung nicht heilen.
Deshalb nochmal die trennung zwischen akuten, physiologischen Entzündungen (auch arthritis durch ein Trauma) und chronischen wie rheuma oder Arthritis aufgrund von der Grunderkrankung arthrose.
Eine akute entzündung wie der Sturz deiner pat. kann auch wieder abklingen und der körper leitet die zweite wundheilungsphase ein. auser durch die arthrose steckte schon vorher ein arthritis drin. Klar werden dann vom doktor meist entzündungshemmende medikamente verabreicht.
Wie schon gesagt. Es kommt drauf an ob es eine chronische oder akute arthritis ist die entstanden ist wegen einem traum, diese ist physiologisch. Eine chronische wie z.b. rheuma ist nicht heilbar.
Nun musst du immer schauen was deine ziele erstmal sind.

@nadinoxx
Klar kannst du auch bei einer bestehenden Arthritis gleich mit der Behandlung beginnen. Die Ziele sind natürlich andere. In erster linie geht es dann erstmal um die Stoffwechselverbesserung und Abtransport der Entzündungsstoffe, Verbesserung der Wundheilung.
Also kann man in der Behandlung erstmal mit MLD beginnen.
Auch reflektorisch über Fußreflexzonen vom Knie könnte man vielleicht einflussnehmen.
Auch bewegungsübungen, z.b. Beinpresse mit wenig gewicht und vielen wiederholungen (min. 40 wiederholungen) sind gut. Denn dann bin ich im bereich wo ich den stoffwechsel verbessere und dafür sorge daß die entzündung besser abheilen kann.

Gruß Thomas

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  • Beiträge

    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!
    • MathiasBerlin
      Hallo Matze, wenn du bei der Dehnung die Fußspitze nach innen drehst, spannst du vor allem den äußeren Hamstring-Anteil (Biceps femoris) stärker an. Deshalb fühlt sich die Dehnung dann deutlich intensiver an. Ja, verkürzte Hamstrings können auch andere Probleme begünstigen: Spannung im Hüftbeuger oder den Adduktoren Zug auf das Becken, dadurch evtl. Schmerzen im unteren Rücken / oberhalb des Beckenkamms Wichtig: lieber sanft und länger dehnen, nicht maximal „reinziehen“, sonst reagiert der Muskel eher mit noch mehr Spannung. Viele Grüße 🙂
    • Gast Sandra
      Hallo, in meiner Praxis haben wir uns vor 2 Jahren für die Geräte der Firma FREI entschieden. Es gibt verschiedene Modelle. Die computergesteuerten Factum-Geräte sind wirklich empfehlenswert. Sie arbeiten konzentrisch-konzentrisch, d.h. es werden immer Agonist und Antagonist gleichzeitig trainiert. Dies spart nicht nur an der Geräteanzahl im Raum, sondern auch Trainingzeit der Patienten bzw. Kunden. Infos unter www.frei-ag.de Fröhliche Grüße Sandra 

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