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luxierter zeigefinger + subkapitaler bruch mit ostheosynthe

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Geschrieben

hallo liebe fachleute.
hatte in den ersten spetembertagen unfall:
rechter zeigefinger. subkapitaler basisglied bruch > ostheosynthese, winkelstabil. es gab auch eine kuxatoin ab mittelerem fingergelenk.

die sehne zeige- u. mittelfinger ist ultrastark geprellt.

12 tage gipsschine.

derzeit zeigefinger nicht streckbar. erstes fingergelenk rührt sich durch gedankenkraft langsam. faustschluss undenkbar.
erstes basisglied zeigefinger sehr stark geschwollen und hart (einsatz von lymphdiaral und - massage). da weichteilschaden 3. grades derzet 6 mm breite wunde, die wundschorf trägt. narbe spannt stark bei übungen und schmerzt hierdurch.

finger fühlt sich seit montag erst mal wieder an, als wenn er zu mir ghörte
physio läuft. die gute ist wahnsinnig umsichtig, ich jedoch zu ungeduldig. versuche viel, den zeigefinger einzusetzen (mitgreifen lassen).

bisher haben wir die gelenke nur durch physiotherapeutenkraft bewegt.

meine frage (doc sagt, ich könne sogar faust machen) weil die sehne (oben auf finger)in der bewegung mega schmerzt, gibt es einen trick für mich als patient?

untere fingersehne schon sehr eingescrhänkt, daher dehne ich diesen bereich versuchweise 3-4 tag für ca. 20 sek. gibt es da noch einen trick für mich als patient?

1000 dank an ihre zunft, die bemerkenswerte arbeit arbeit leistet!!!!!

Geschrieben

Hi,
ersmal zu dem Passiven Bewegen der während der Therapie....
Wenn die Physiotherapeutin ahnung von der Wundheilung hat dann sollte sie da sehr umsichtig sein, nicht dass sie das Gewebe zu früh zu stark belastet, sonst kann es durch die "Hyper"Proliferation des Bindegewebes später zu Bewegungseinschränkungen kommen.
Was die aktive Beweglichkeit angeht ist es so dass der Finger aufgrund des Traumas ja im Grunde ruhe haben will, somit werden die Muskeln die für die Bewegung der Finger zuständig sind vom Gehirn Reflektorisch Gehemmt bzw stärker erregt. Stärker erregte Muskeln werden dann durch deren erhöhte Spannung schlechter durchblutut und somit fällt der PH-Wert und es kommt zu Schmerzen abgesehen von den Entzündungsmediatoren die bei jedem Trauma im Gewebe vorhanden sind und Schmerz erzeugen.
Ein kleiner Trick ist das Prinzip der Vorwärtshemmung zu nutzen.
Es is ja so dass jeder Muskel einen Gegenspieler hat, in deinem Fall sind die Fingerbeuger die Gegenspieler vom Fingerstrecker. Da du den Finger im Gesunden zustand nicht beugen könntest wenn der Fingerstrecker nicht nachlassen würde regelt dass Nervensystem diesen Voprgang so dass der gegenspieler bei Spannungszunahme des Muskels für die Bewegung gehemmt wird. Du kannst also um die Spannung und den Schmerz zu lindern immer wieder für mehrere Sekunden den Finger in eine Richtung Spannen und dann wieder locker lassen. Das ganz kann auch statisch ohne eine Bewegung ausgeführt werden. Wichtig ist dabei dass du keine Schmerzen auslöst sondern dann halt nur mit sehr geringen Widerständen arbeitest. Irgendwann kannst du dann den Finger etwas weiter beugen um dann die Prozedur in der neuen Fingerbeugestellung zu wiederholen.
Gruß

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Gast
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    • Guten Morgen! Oft muss man beides Training mit Augen auf und Augen zu. Da man ja zunehmend mehr das eigentlich GLeichgewichtsorgan das im Innenohr liegt trainineren möchte sollte das Visuelle System bei Übungen  ausgeschaltet werden, deshalb Übungen machen mit geschlossenen Augen machen damit das Gehirn nicht in der Lage das ganze über die Augen auszugleichen. Es geht aber nicht darum das visuelle System zu beruhigen es geht eher wie oben schon erwähnt um das ausschalten damit man nur noch das Gleichgewichtsorgan traininert. im Gegenteil die Systeme sollten schon gereizt werden damit eine Anpassung im Gehirn passiert. Das ist ähnlich wie beim Muskelaufbau. Wenn ein Gewicht schwer geht macht man auch nicht weniger Gewicht sondern trainiert trotzdem um Muskelwachstum zu erreichen. Außer das Gewicht ist so wahnsinnig schwer daß man z.b. keine 10-15 widerholungen mher schafft. Auch hier kann es erstmal zu mehr probleme kommen z.b. Muskelkater auf Reaktion auf das Training. Wenn der Schwindel bei Übungen provoziert ist ist es erstmal normal. Sollte der Schwindel aber zu krass sein würde Ich die Übung etwas erleichtern z.bindem man die Füße breiter stellt oder statt tandem den Romberg macht oder statt instabilierUnterlage erstmal auf normalenBoden.  Das GG-system soll aufjedenfall gereizt sein. Wie ein Muskel den man mit einem hohen Gewicht reizen muss damit er sich aufbaut, ist es zu leicht baut man keinen Muskel auf. Ist der Reiz quasi zu einfach passiert dann vom Gleichgewichtssystem auch nichts. D.h. man muss merken ob eine Übung herausforderdn ist. Sollte aber nicht so schwer sein daß diese nicht mehr durchführbar ist oder den Schwindel stark provoziert
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