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Geschrieben

Ideenanregung Hockergymnastik:

4-färbiges Schwungtuch oder Bälle mit 4 verschiedenen Farben stehen zur Verfügung:

mit Schwungtuch:
Hockerkreis ist so eng, dass alle Teilnehmer das Schwungtuch fassen können und SEHR, SEHR langsam im Uhrzeigersinn drehen können.

Jeder Farbe wird eine Übung zugeordnet (zb: rot: Ferse vor und zurück, abwechselnd rechts und links; z.b: blau: linker Arm macht große 8-er seitlich neben dem Körper, etc.)
Beim SEHR langsamen Drehen des Schwungtuches wird jeweils die Übung durchgeführt, die der jeweiligen Farbe zugeordnet ist, die gerade beim Teilnehmer "vorbeikommt".

Meine Erfahrung: zuerst nur mit einer Farbe+Übung beginnen. Bei Erfolg eine zweite Farbe+Übung "dazunehmen" usw.

später: Richtungswechsel beim Drehen des Schwungtuches
-------------------------------------------------------------------------------------

mit verschiedenfärbigen Bällen:
Hockerkreis ist so eng, dass die Teilnehmer einen Ball zum Nachbarn weiterreichen können.

zuerst mit nur sehr wenigen Bällen und 2 Farben beginnen (je nach Teilnehmerzahl): Bälle werden SEHR langsam im Urhzeigersinn weitergegeben. Jeder Farbe ist eine Übung zugeordnet. Die jeweilige Übung wird vom Teilnehmer so lange ausgeführt bis ein Ball mit einer anderen Farbe "vorbeikommt"

Nach und nach weitere Ballfarben+Übung "dazunehmen"

später:
Richtungswechsel beim Weitergeben der Bälle und Farbabfolge der Bälle ändern.


Meine Erfahrung: 4 Farben+Übung sind für manche Patienten schon eine große kognitive Herausforderung!

LG
Ulli

Geschrieben

Ich lasse meine Patienten gerne in einem Kreis sitzen und sich einen virtuell vorgestellten Ball zuwerfen. Beim Fangen wird eingeatmet, beim Werfen ausgeatmet.
Der gedachte Ball kann an Größe zunehmen oder abnehmen. Auch die Schnelligkeit oder Art des Wurfes darf variieren, z.B. mit Prellen, ein Pass auf Brusthöhe, über den Boden gerollt, seitlich geworfen, ...
Zu Beginn hält jeder das Spiel für verrückt, es regt allerdings immer zum Lachen an und jeder kommt aus seiner Schonhaltung heraus...

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Gast
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    • Gast Hallo
      Ich brauche jetzt deine Hilfe,ich habe nächste Woche Einstiegtest,un ich möchte gerne wissen was kommt?!Vielen Dank 
    • Guten Morgen! Oft muss man beides Training mit Augen auf und Augen zu. Da man ja zunehmend mehr das eigentlich GLeichgewichtsorgan das im Innenohr liegt trainineren möchte sollte das Visuelle System bei Übungen  ausgeschaltet werden, deshalb Übungen machen mit geschlossenen Augen machen damit das Gehirn nicht in der Lage das ganze über die Augen auszugleichen. Es geht aber nicht darum das visuelle System zu beruhigen es geht eher wie oben schon erwähnt um das ausschalten damit man nur noch das Gleichgewichtsorgan traininert. im Gegenteil die Systeme sollten schon gereizt werden damit eine Anpassung im Gehirn passiert. Das ist ähnlich wie beim Muskelaufbau. Wenn ein Gewicht schwer geht macht man auch nicht weniger Gewicht sondern trainiert trotzdem um Muskelwachstum zu erreichen. Außer das Gewicht ist so wahnsinnig schwer daß man z.b. keine 10-15 widerholungen mher schafft. Auch hier kann es erstmal zu mehr probleme kommen z.b. Muskelkater auf Reaktion auf das Training. Wenn der Schwindel bei Übungen provoziert ist ist es erstmal normal. Sollte der Schwindel aber zu krass sein würde Ich die Übung etwas erleichtern z.bindem man die Füße breiter stellt oder statt tandem den Romberg macht oder statt instabilierUnterlage erstmal auf normalenBoden.  Das GG-system soll aufjedenfall gereizt sein. Wie ein Muskel den man mit einem hohen Gewicht reizen muss damit er sich aufbaut, ist es zu leicht baut man keinen Muskel auf. Ist der Reiz quasi zu einfach passiert dann vom Gleichgewichtssystem auch nichts. D.h. man muss merken ob eine Übung herausforderdn ist. Sollte aber nicht so schwer sein daß diese nicht mehr durchführbar ist oder den Schwindel stark provoziert
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