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Stephan

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Alle erstellten Inhalte von Stephan

  1. Weite Teile Deutschlands versinken derzeit im Schneechaos, für viele Bürger ist deshalb eifriges Schneeschippen angesagt. Das bedeutet vielerorts frühes Aufstehen und hinaus in die Kälte, doch das ist nicht das einzige Übel. Leider kann das Schneeschippen auch ganz schnell auf den Rücken gehen, denn schließlich hat Schnee ein ziemliches Gewicht. Wenn man dann nicht auf eine ordentliche Körperhaltung achtet, kann es in der Folge nicht nur zu Verspannungen kommen, sondern sogar zu Verrenkungen bis hin zum Bandscheibenvorfall. Wichtig ist es auf alle Fälle, dass man sich nicht überschätzt, was häufig bei älteren Menschen der Fall ist. Doch es kommt nicht nur auf den korrekten Bewegungsablauf an, sondern auch auf die Schneeschippe. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass der Stiel ausreichend lang ist, sonst muss man sich zu weit nach vorne beugen. Die Schneeschippe sollte auch eine Eisenkante haben, die Schuhe sollten einen rutschfesten Stand ermöglichen. Sobald beim Schippen erste Schmerzen auftreten, ist unbedingt eine Pause einzulegen, am besten lässt man sich von einem Nachbarn helfen. Wenn man mit der Schneeschippe hantiert, sollte man möglichst aus dem Schwung arbeiten und den Rücken so gerade wie möglich halten. Am ehesten lässt sich die optimale Körperhaltung mit der beim Staubsaugen vergleichen. Auch dabei geht man im unteren Teil des Rückens ganz leicht ins Hohlkreuz, während der Oberkörper nach vorne gebeugt ist. Im Grunde wird die Kraft nicht im Rücken aufgebracht, sondern kommt aus den Beinen. Durch leichtes Wippen kann die Belastung dann vom hinteren Bein auf das vordere verlagert werden, wobei das vordere Bein etwas gebeugt ist. Wenn man den Schnee dann zur Seite schaufelt, sollte immer der ganze Körper seitwärts gedreht werden, auf keinen Fall nur der Oberkörper. Aus diesem Grund macht man am besten einen kleinen Schritt auf die Seite, dann wird der Rücken nicht unnötig belastet. Wenn der Schnee nachts vereist ist, muss die Eisfläche erst in mehrere Stücke zerkleinert werden, bevor diese dann einzeln abgetragen werden können. Copyright: Steve Masson | Thinkstock Images
  2. Hmm, guter Einwand. Meines Wissens überschneiden sich die Faszien der schrägen Bauchmuskeln in der Linea alba, was die, wenn ich mich recht erinnere, als Therapie bei angeborenen Schwächen nützlich macht. Allerdings weiß ich grad nicht, was passiert, wenn die a) geschnitten wurden oder b) einfach sehr weit auseinander stehen .. Vielleicht kann jemand anders da helfen?
  3. Hi, training der schrägen Bauchmuskulatur sollte zwar sicher föerderlich sein, aber die Rectusdiastase sind ja keine Muskeln sondern sehniges Gewebe. Das zu straffen ist meines Wissens bei der beschriebenen Breite nur operativ möglich. Gute Besserung Stephan
  4. Hi, ganz schwer pauschal zu sagen. Zementiert, Alter des Patienten, allgemeinzustand, Drainage noch vorhanden ... Meist gibt es direkt vom Operateur eine Richtlinie - das schwankt von Klinik zu Klinik. Mit dem von dir angesprochenen kannst du nicht viel falsch machen - es gibt Kliniken die forcieren die Behandlung enorm und legen Knie am 1. Tag nach der OP auf die Motorschiene, andere machen das erst nach einigen Tagen. Schwer da generell zu antworten. Stephan
  5. Im Ausland ist die akademische Ausbildung auf dem Gebiet der Gesundheit längst nichts Neues mehr, doch in Deutschland steckt die Entwicklung noch in den Kinderschuhen. In letzter Zeit hat Deutschland in diesem Bereich stark aufgeholt, und es werden immer mehr Studiengänge für Physiotherapeuten angeboten. Durch diese Entwicklung kann das Aufgabenspektrum in diesem Berufszweig bedeutend erweitert werden, Physiotherapeuten können gezielter auf Patienten eingehen und selbst innovative Strategien erarbeiten. An der Deutschen Sporthochschule in Köln wird nun der erste deutsche Masterstudiengang in Sportphysiotherapie angeboten, mit dem man international auch promovieren darf. Dieser neue Studiengang ist für erfahrene Therapeuten gedacht, die bereits einen akademischen Abschluss erworben haben. Auf diesem Weg soll es den Physiotherapeuten ermöglicht werden, sich neu auszurichten und auch die Aspekte des Sports bei ihrer täglichen Arbeit in der Praxis zu berücksichtigen und zu nutzen. Die Studierenden an der Deutschen Sporthochschule in Köln können von dem reichen Erfahrungsschatz der Lehrkräfte und der Kooperation mit PhysioCum Laude profitieren, und werden im Bereich des Sports erstklassig ausgebildet. Durch die Ausbildung im Bereich des Spitzensports kann der Physiotherapeut künftig auch zum wichtigen Begleiter im Hochleistungssport werden. Der Masterstudiengang ist in einzelne Bausteine unterteilt, dabei wird vor allem viel Wert auf ein anwendungsorientiertes Lernen gelegt. Das bringt enorme Vorteile in den Praktischen Kenntnissen zb im Gegensatz zu einem Fernstudium Medizin, wo diese Punkte Studienbedingt zu kurz kommen. Die Studierenden sollen Einblicke in die Sportwissenschaft erhalten und ihre Kenntnisse auf den Gebieten der Sportphysiotherapie und der Sportmedizin vertiefen. Zum Studiengang gehören unter anderem die Auswertung von Leistungsdiagnosen, Ernährungswissenschaft, das Thema Doping und die Sportpsychologie. Anmelden kann man sich direkt bei der Deutschen Sporthochschule in Köln anmelden. Copyright: Bananastock | Thinkstock Images
  6. Dein Ansprechpartner ist aber nicht das Finanzamt sondern das Gewerbeamt deiner Gemeinde. Dort bekommst du einen Gewerbeschein - eine Steuernummer bekommst du dann automatisch vom Finanzamt. Du solltest unbedingt Rechnungen über geleistete Arbeit stellen. Alles andere würde dir ganz sicher bei einer späteren Prüfung ans Bein fahren. Auch angesprochen wurde hier die Pflicht dich selbst zu versichern - heißt Krankenversicherung und Rentenvorsorge. Ich weiß spontan nicht, ob die Haftpflicht der Praxis für dich mit zählt. Wenn nicht musst du das unbedingt zusätzlich versichern. Ich würde nicht eine Hand an einen Patienten legen, wenn ich nicht versichert wäre. Lg Stephan
  7. Ich habe gerade das Interview mit dem behandelnden Arzt gelesen. Soweit man dem entnehmen kann sind keine Frakturen des Schädels zu finden gewesen, was natürlich nichts über Schwellungen sagt. Wesentlich heftiger sind jedoch Frakturen im Bereich der Halswirbelsäule. Deren Entlastung stand offenbar im Zentrum einer am Sonntag morgen durchgeführten operativen Entlastung bei der Knochenfragmente an der HWS entfernt wurden. Schwer abzusehen, welche Schäden diese Frakturen am Rückenmark hinterlassen haben könnten. Ich denke in wenigen Tagen weiß man mehr. Du fragtest nach den schlimmsten Folgen. Die absolut schlimmste Folge ist die komplette Querschnittslähmung. Im Bericht heißt es, dass die Bewegungseinschränkungen nur die Beine betroffen haben. Daher muss die Fraktur sehr tief an der HWS liegen. Wenn oberhalb alles unbetroffen ist, kann man von intakter Motorik der Arme sowie der Atmung ausgehen. Eine Quetschung des Rückenmarks kann aber auch komplett revidieren. .. lasst uns mal hoffen, dass er das gut übersteht.
  8. mal davon abgesehen, dass bei dynamischen übungen auch eine bewegung stattfindet und bei statischen nicht ist aktiv und passiv davon unabhängig. aktiv und passiv heißt, ob der therapeut die bewegung durchführt oder der patient selbst.
  9. Hi, ich tu mich da schwer, zwischen den Zeilen der Boulevardpresse etwas sinnvolles herauszulesen - irgendwie kanns nach aktuellen Berichten fast alles sein. Aktuell ist mir nix bekannt,dass etwas gebrochen oder durchtrennt ist - klingt sehr nach ner Quetschung, was seine Prognose recht gut macht in meinen Augen.
  10. Stephan

    Nerven

    Krasse Frage - aus welchem Zusammenhang heraus willst du das wissen? Meine Theorie: Ich tippe auf Kompression > Dehnung > überlastung > Thermisch WEIL - Kompression ist eine wirkliche mechanische Verletzung der Bahnnen bei längerfristigen Sachen auch in Verbindung mit schlechterer Trophik des Nerven. Bei Überlastungen entsteht die Reizung genau betrachtet chemisch zb aus mikrotraumata .. thermisch ist denk ich am ehesten eine Überreizung der Sinneszellen, aber weniger des Nerven. .. ist aber nur ne Theorie - was meinen die andern?
  11. Stephan

    Wintermode 2010/11

    Wenn man im Herbst und Winter durch die Straßen geht, dann sind vor allem grau und weiß und dunkle Farben dominierend. Dieser eher farblosen Umwelt trotzt nun die Farbe des Winters 2010. Satte und warme Farben wie Petrol, Fuchsia und Beerentöne dominieren auch in der Wintersaison die Kleiderschränke. Die Frage, was man zu diesen Farbtönen denn tragen könnte lässt sich im Winter besonders leicht beantworten: grobgestrickte Mützen und Schals verleihen dem Outfit den letzten Schliff und sorgen für das gewisse "Etwas". Schließlich sind Accessoires auch berühmt für ihren "Eye-Catcher"-Effekt. Auch hier gilt: Alle Nuancen von Petrol bis Grau können getragen werden. Wer meint, dass Beerentöne nur ein Trend für Frauen ist der hat sich geirrt! Auch in den Schränken der Männer finden sich jetzt Hemden und Pullover in den Trendfarben und sind dort auch erstmal nicht wegzudenken. Wer sich in diesen auffälligen Farben nicht wohlfühlt, für den sollten die Farben Schwarz, Blau und Grau,letzteres in allen Variationen, wobei silbrig besonders gern gesehen wird, gute Alternativen sein . Ein weiteres Must-Have der Wintersaison 2010 ist lt. www.mode.net Leder. Leder von A-Z, ob Jacken, Mäntel, Handschuhe, Röcke oder Hosen, das Material lässt sich gut mit Kleidungsstücken kombinieren, besonders gut mit Grobstrick, der in dieser Saison ebenfalls als absolut im Trend liegt. Da Kleidungsstücke aus Leder nicht unbedingt für jeden Geldbeutel geeignet sind, empfiehlt sich die weniger kostspielige Variante: Handschuhe. Die reichen normal schon aus um den Ledertrend nicht zu verpassen! Bei den Accessoires heißt es: Big ist IN. Große Ohrringe und Big-Size Handtaschen gehören ebenso zum Must-Have wie auf die Kleidung abgestimmte auffällige Ketten. Auch ein weiteres Kleidungsstrück feiert diese Saison ihr Revival: Der Kniestrumpf. Als Ersatz für die klassische Strumpfhose wird der Kniestrumpf zu Kleidern und Röcken getragen. Der Kniestrumpf sollte einfarbig sein, alles andere sollte bis Karneval im Schrank bleiben. Fazit: Die Wintermode 2010 bietet für jeden Typ die passenden Farben und Stoffe, stilbewusst kleiden ist das Motto, wobei sich für jeden Geschmack etwas finden lässt. Copyright: Thinkstock Images
  12. Am heutigen Tag ist die 3 Millionen Besuchermarke gefallen. Gigantisch, was aus der kleinen Physio Seite geworden ist. Wir verlosen in unserer Facebook Gruppe wieder lecker Lindt Schokolade, wenn ihr uns sagt, was ihr an Physiowissen weiter verbessern würdet. Viel Glück :)
  13. Ein strahlendes Lächeln mit weißen Zähnen ist für die meisten das Schönheitsideal schlechthin. Gerade die Schauspielerinnen in Hollywood haben es uns lange Zeit vorgemacht, hier strahlten die Frauen schier um die Wette, und bei einigen wirkten die Zähne fast schon unnatürlich weiß. Einige Prominente hatten es wohl mit dem Aufhellen etwas übertrieben, die Sets zur Anwendung in den eigenen vier Wänden erfreuten sich großer Beliebtheit. Die Zähne mussten jedoch nicht nur strahlend weiß, sondern vor allem auch gerade sein. Die wenigsten Menschen haben von Natur aus ein makelloses Gebiss, viele tragen in ihrer Kindheit eine Zahnspange, doch selbst dann kann man nicht immer auf ein optimales Ergebnis spekulieren. Bei der Prominenz waren deshalb Veneers lange Zeit sehr gefragt, denn diese Verblendschalen aus Keramik werden einfach über den eigenen Zähnen angebracht und verhelfen zu einem beneidenswerten Lächeln. Doch gerade aus den USA schwappt jetzt ein ganz neuer Trend zu uns nach Europa. Makellose und schneeweiße Zähne gelten längst nicht mehr als schick, denn der Trend geht wieder hin zu mehr Natürlichkeit. Die New York Times hat kürzlich berichtet, dass in den USA viele Menschen inzwischen zu ihren schiefen Zähnen stehen und sogar stolz auf ihr ganz individuelles Lächeln sind. Lücken im Gebiss und verfärbte Zähne stellen nicht länger einen Schönheitsmakel dar, der unbedingt behoben werden muss. Auch wenn Zahnersatz notwendig wird, soll dieser sehr natürlich aussehen und darf deshalb ruhig eine leicht gelbliche Farbe haben. Dennoch sind sich Zahnärzte in Europa einig, dass dieser Trend zur Natürlichkeit sich langfristig nicht durchsetzen wird. Schließlich stehen weiße und gerade Zähne immer noch für ein gepflegtes Äußeres, und ein strahlendes Lächeln kann einem so manche Tür öffnen. Auch wenn in den USA von Zahnärzten inzwischen sogar Veneers mit Überlappungen und leichten Verfärbungen eingesetzt werden, wollen viele Menschen auf das regelmäßige Bleaching beim Zahnarzt nicht mehr verzichten. Copyright: Bananastock | Thinkstock Images
  14. Herbst ist Erkältungszeit, bei vielen Menschen scheint ein Infekt gleich nahtlos in den nächsten überzugehen. Nun wollten amerikanische Wissenschaftler herausfinden, ob körperlich aktive Menschen auch in Bezug auf Erkältungskrankheiten einen Vorteil gegenüber Untrainierten haben. Im Jahr 2008 wurden deshalb 1.002 Probanden im Alter zwischen 18 und 85 Jahren über einen Zeitraum von drei Monaten beobachtet. Die Wissenschaftler wollten nicht nur untersuchen, ob die körperlich Aktiven seltener einen Infekt bekommen, sondern auch, ob dieser dann eventuell auch milder verläuft oder kürzer andauert. Die Studie hat ganz klar gezeigt, dass regelmäßiges Training die Zahl der Abwehrzellen im Organismus erhöhen kann, so dass das Immunsystem effizienter arbeitet. Die Menschen, die sich regelmäßig sportlich betätigen, bekommen nicht nur wesentlich seltener eine Erkältung, sondern die Genesungszeit ist auch deutlich kürzer und der Verlauf insgesamt weniger schwer. Bei der Studie mussten die Teilnehmer jedoch nicht nur über die Art und Häufigkeit des Trainings berichten, sondern auch Fragen zu ihrer Ernährung, ihrem Lebensstil im allgemeinen, eventuellen Stresssituationen in der Vergangenheit beantworten. Außerdem musste sie anhand einer Skala selbst ihren Fitnesszustand einschätzen. Natürlich stieg die Zahl der Krankheitstage während der Herbst/Winter-Saison deutlich an, auf acht im Herbst folgten durchschnittlich 13 im Winter. Doch nicht nur der Fitnesszustand scheint eine Auswirkung auf die Häufigkeit und den Verlauf von Infekten zu haben. So hat die Studie auch deutlich gezeigt, dass die Infekte unter den älteren männlichen Teilnehmern, die zudem verheiratet waren, wesentlich seltener vorkamen. Allerdings war der Fitnesszustand der Probanden das wichtigste Kriterium, wobei die mit der höchsten Trainingsintensität auch am besten abschnitten. So konnte man auch einen Unterschied zwischen denen die nur an einem Tag der Woche körperlich aktiv waren und denen, die fünfmal die Woche trainierten, erkennen. Doch nicht nur die Häufigkeit wurde dadurch beeinflusst, sondern auch der Schweregrad der Infektion. Die körperlich Aktiven litten wesentlich weniger unter den Symptomen der Erkältung. Copyright: Comstock | Thinkstock Images
  15. Finde ich das jetzt gut oder schlecht? Wie viele Sachen, die heute behandelt werden, haben sich früher durch rumtoben und spielen im Wald und über Stock und Stein von ganz allein behoben? Gerade Stichwort ADS usw, wie viele Kinder heute mit Pharma vollgepumpt werden und eigentlich nur mal richtig toben müssten.
  16. Der mir spontan logischste Zusammenhang liegt im Geburtdatum.
  17. Kürzlich hatte die Techniker Krankenkasse bei der Forsa eine Umfrage in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse doch sehr überraschend waren. Die Studie hat gezeigt, dass im Bundesland Hessen mittlerweile die Hälfte aller Schulkinder bereits mindestens eine heiltherapeutische Behandlung hinter sich hat, sei es in Form von Ergo-, Psycho-, Sprach- oder Physiotherapie. Die Umfrage hat jedoch auch ganz klar die Gründe für diesen erhöhten Bedarf zum Vorschein gebracht. Kinder die jeden Tag mehr als zwei Stunden vor dem Fernseher verbringen benötigen wesentlich häufiger eine solche Therapie, was ganz klar einen Zusammenhang zwischen dem unter Kinder und Jugendlichen weit verbreiteten Bewegungsmangel und dem Bedarf an Therapie aufzeigt. Auch Kinderärzte beklagen, dass sie in ihren Praxen immer mehr Kinder zu Gesicht bekommen, deren Beschwerden offensichtlich von mangelnder Bewegung herrühren. Diesen Kindern fehlt nicht nur ein gutes Körpergefühl, sondern auch die Sprache lässt oftmals stark zu wünschen übrig. Durch die häufige Beschäftigung mit dem Computer, der Spielekonsole oder dem Fernseher werden die Kinder nicht nur träge, sondern auch das äußerst wichtige Sozialverhalten wird nicht ausreichend gefördert, das Interesse an der Umwelt geht in der Folge verloren. Bei vielen Kindern reicht inzwischen eine Therapiemaßnahme nicht mehr aus, häufig müssen gleich mehrere Therapien nebeneinander her in Anspruch genommen werden, um Defizite wieder auszugleichen. Auf der anderen Seite sind Eltern heutzutage aber auch wesentlich besser aufgeklärt, so dass sie bei Problemen auch eher einen Spezialisten aufsuchen. Die Untersuchung hat auch deutlich gezeigt, dass sich inzwischen auch ausländische Elternteile nicht mehr scheuen, mit ihren Kindern zu einem Arzt oder Therapeuten zu gehen. Laut der Techniker Krankenkasse wurde in den meisten Fällen eine Sprachtherapie verordnet, darüber hinaus steigt auch der Bedarf an Physiotherapie für Kinder. Copyright: Keith Brofsky | Thinkstock Images
  18. Die von den Amerikanern "Amish People" (dt. "Amischen") genannten Menschen gehören einer täuferisch-protestantischen Glaubensgemeinschaft an, die aufgrund von religiöser Verfolgung größtenteils in die USA, insbesondere nach Pennsylvania, auswanderten, da sie dort keine Verfolgung fürchten mussten. Der Glaube der Amischen basiert auf mehreren Grundsätzen, an die sie sich strengst halten, da der Glaube existiert, dass man sich den "Himmel auf Erden" selbst schaffen muss. Das wird unter anderem durch die hohe Bedeutung von Familie und Gemeinschaft, ebenso lehnen die Amish People technischen Fortschritt größtenteils ab und isolieren sich von der Außenwelt. Neben diesen religiösen Besonderheiten zeichnen sich die Amischen aber noch durch ein weiteres besonderes Merkmal aus, welches heute im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses, bezüglich Alterungsprozessen und Fitness, stand. Auffällig ist, dass besonders unter den Amish People viele alte Menschen sind, die dennoch für ihr hohes Alter ziemlich rüstig sind und über eine erstaunliche Fitness verfügen. Nach den Gründen für diese Auffälligkeit forschten die Wissenschaftler der University of Miami und untersuchten 263 Amische, die die 80 Jahre erreicht oder überschritten hatten, wobei 2/3 der Menschen als Kontrollgruppe dienten, das restliche Drittel fiel in die Kategorie "erfolgreich alternd", was bedeutet, dass die Personen weder geistige noch physische Krankheiten aufwiesen, eine niedrige Erkrankungsrate hatten, eine soziale Aktivität besaßen und sich als selbstständig und zufrieden bezeichneten. Doch nicht nur die charakteristischen Lebensgewohnheiten der Amish People standen für die Wissenschaftler im Vordergrund, sondern sie zogen auch genetische Faktoren mit ein, was sich letztendlich als der Schlüssel zur Fitness im Alter erweisen sollte. Auf der alljährlichen Tagung der American Society of Human Genetics in Washington stellten William Scott [von der University of Miami in Coral Gables] und seine Kollegen das Ergebnis ihrer Forschungen vor: Neben den "üblichen" Faktoren wie Sport, eine gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf, die auf die Lebensdauer Einfluss haben, müsste man noch einen Faktor beachten, nämlich die Gene. Während ihrer Forschungen konzentrierten sich die Wissenschaftler vor allem auf die mitochondrialen Haplogruppen. Diese Gruppen sind eine Unterteilung der mitochondriale DNA (mtDNA), welche durch das Erbgut der Mutter übertragen wird. Das Wort "Mitochondrium" bezeichnet ein Organell im menschlichen Körper, welcher von einer Doppelmembran umgeben ist und eine eigene Erbsubstanz besitzt. Umgangssprachlich bezeichnet man die Mitochondrien, die in fast allen Eukaryoten vorkommen, als "Energiekraftwerke". Die Amischen, die nicht zur Kontrollgruppe zählten, trugen zu 15% die Haplogruppe X, bei der Kontrollgruppe wiesen nur 3% der Menschen diese Haplogruppe auf, bei den Europäern sogar nur 2%. Man nimmt weiterhin an, dass die Haplogruppe J, die nur bei 5% der Versuchspersonen gefunden wurde, für schnelleren körperlichen und geistigen Abbau im Alter verantwortlich ist. Für genauere Klärung des Zusammenhangs zwischen der mitochondrialen Haplogruppen und dem Alter müssten laut Scott noch weitere Untersuchungen durchgeführt werden. Copyright: Thinkstock Images
  19. Dafür gibts Richtlinien. Wend dich mal an die Ärztekammer, die Krankenkassen oder Physio-Verbände. Das ist nicht legal und muss man nicht hinnehmen.
  20. Was hat er denn für Beschwerden? Sicher, dass es der Biceps ist?
  21. Hi, in NRW gibts Bildungsschecks bildungsscheck.com womit 50% eines Moduls übernommen werden unter einigen Vorraussetzungen. Ob es in Thüringen sowas gibt weiß ich aber nicht.
  22. Die "Depression" (von lat. deprimere: niederdrücken) ist eine Erkrankung, die neben psychischen Symptomen, wie (u.A) Niedergeschlagenheit, Unruhe, fehlendes Interesse und Freude an alltäglichen Aktivitäten, Energielosigkeit und Müdigkeit, auch physische Auswirkungen auf den Menschen hat. So kommt es oft vor, dass Menschen, die an Depressionen erkranken (u.A) an Schlafstörungen, Appetitlosigkeit und mangelnder Libido leiden. Die Grenze zwischen einer ausgewachsenen Depression und einer Niedergeschlagenheit (die in manchen Lebenssituationen durchaus normal ist und bei jedem Menschen auftritt) lässt sich demnach ziemlich klar zeichnen und ziehen. Laut den gesammelten Daten des Max-Planck-Institutes für Psychiatrie erkranken in etwa 4,4% (2,8 Millionen) der Männer und 13,5% (5 Millionen) der Frauen an Depressionen. Auf diese Daten Bezugnehmend lässt sich also sagen, dass Frauen häufiger zur Depression neigen und die "Depression" zur Frauenkrankheit tituliert wird. Falsch: Laut dem "Erste[n] Deutschen Männergesundheitsbericht", ausgearbeitet von der Deutschen Krankenversicherung, der Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit sowie der Stiftung Männergesundheit, achten viel zu viele Männer nicht auf ihre Gesundheit, sei es erhöhter Alkoholkonsum, mehr Stress im Beruf oder die Ignoranz gegenüber Vorsorgeuntersuchungen. Die Gründe, warum Depression als "Frauenkrankheit" etabliert hat, sind leicht zu erkennen und zu erklären: Erstens gehen Männer bei Depressionssymptomen seltener zum Arzt, zweitens gleichen sich die Symptome bei Männern und Frauen nicht völlig. Männer "kompensieren" die klassischen Depressionssymptome zum Beispiel durch erhöhte Aggressivität, die sie sich selbst meist nur erklären können, ebenso wie durch erhöhten Alkoholkonsum. Dieses Verhalten ist unter dem Namen, bzw. dem Konzept "male depression" bekannt. Die Diskrepanz und die konditionierte Meinung, dass Männer das "starke Geschlecht" sind und so nicht offen über ihre Gefühle oder seelische Probleme sprechen wollen und können, führt dazu, dass die Krankheit bei Männern oft nicht als Depression erkannt wird. Die Aggressivität und das typische "Verstummen", da Männer keine Hilfe des Umfeld in Anspruch nehmen und ihre Probleme selbst lösen wollen, führt dazu, dass die "Depression" für den männlichen Teil der Bevölkerung zu einer noch größeren Gefahr wird. Zwischen 10% und 15% aller an Depression erkrankten Menschen wählen den Suizid, die Zahl der Selbstmordversuche ist bei beiden Geschlechtern in etwa gleichgroß. Die Anzahl der tatsächlichen Suizide zeigt einen signifikanten Unterschied, der sich wie folgt erklären lässt: Die Suizide bei Männern sind in etwa doppelt so hoch, als bei den Frauen, da Männer dazu neigen zu aggressiveren Mitteln und Wegen zu greifen um ihr Leben zu beenden, was dazu führt, dass die Krankheit doppelt so gefährlich ist. In der heutigen Zeit sind Depressionen entweder durch Medikamente (Antidepressiva) oder Verhaltens- und tiefenpsychologische Therapie gut zu behandeln, die Möglichkeiten werden von Männern nur meist nicht ausgeschöpft, da die Krankheit ihre "Männlichkeit" in Frage stellt. Deshalb ist es auch Aufgabe der Angehörigen, den Betroffenen zum Arzt- oder Therapiebesuch zu motivieren und ihn dabei zu unterstützen. Copyright: Digital Vision | Thinkstock
  23. Genügend Sprichwörter besagen, dass Essen Einfluss auf unsere Stimmungen, auf unsere Emotionen, kurz: auf unsere Psyche nehmen kann. Der Schlüssel dafür soll der geheimnisvolle Botenstoff Serotonin sein. Dieser Botenstoff wird vom Körper selbst unter großem Aufwand hergestellt und spielt neben der Regulierung der Darmbewegung -95% des körpereigenen Serotonins ist auch dort zu finden- auch hinsichtlich Depressionen eine große Rolle, da man festgestellt hat, dass an Depression erkrankte Menschen einen geringere Serotoninausschüttung haben, als Gesunde. Es ist tatsächlich nachweisbar, dass manche Lebensmittel diesen Botenstoff enthalten, auch die allseits beliebte Schokolade, welcher man eine stimmungsaufhellende Wirkung zuschreibt. Allerdings ist die Konzentration so gering, dass -neben der Tatsache, dass Serotonin für seine "glücksbringende" Wirkung statt im Darm im Gehirn wirken muss- sie keine Auswirkungen auf den Körper ausüben. Das im Darm aufgenommene Serotonin kann auch durch die Blutbahnen nicht ins Gehirn gelangen, da der Schutzmechanismus, die "Blut-Hirn-Schranke", dafür sorgt, dass nur ausgewählte Stoffe, wie z.B. Glucose, bestimmte Aminosäuren und Wasser, durch den "Filter" gelangen. Der erfolgreichere Weg ist es, laut gewissen Ratgebern, den Rohstoff aus dem Serotonin gewonnen wird, zu sich zu nehmen. Dieser Rohstoff ist eine Aminosäure mit den Namen "Thrytophan", welche die "Blut-Hirn-Schranke" passieren kann. Dieser Stoff ist vor allem in eiweißhaltigen Lebensmitteln wie Fleisch, Käse und Milchprodukten enthalten. Um Thrytophan besser aufnehmen zu können, sollte man die genannten eiweißhaltigen Lebensmittel mit Kohlenhydraten (z.B. Zucker) zu sich nehmen, da besonders Zucker die Aufnahmefähigkeit von Trytophan erhöht. Studien haben bewiesen, dass jedoch auch eine erhöhte Konzentration von Tryhtophan nicht zu einem Anstieg des Serotoninspiegels führt, da zum einen die Umwandlung seine Zeit braucht und von abiotischen, sowie biotischen Faktoren abhängt. Auch die Konzentration von Tryhtophan ist in Nahrungsmitteln so gering, dass ein Effekt ziemlich unwahrscheinlich ist. Was also macht und glücklich, wenn wir zum Beispiel Schokolade essen? Des Rätsels Lösung ist in einer anderen Ecke zu finden, als viele annehmen. Das als "Glückshormon" betitelte Serotonin ist gar nicht für das Wohlgefühl verantwortlich, - die Existenz eines solchen Gefühls beim oder nach dem Essen lässt sich schließlich nicht leugnen- sondern der Botenstoff "Dopamin". Allerdings nicht aufgrund des Dopamins als Botenstoff an sich, viel eher aufgrund der sogenannten "Lern-Effekte". Meist wird eine positive Situation oder ein positives Gefühl an ein bestimmtes Nahrungsmittel gekoppelt, so dass, wenn man dieses Nahrungsmittel zu einem späteren Zeitpunkt erneut verzehrt, dieses positive Gefühl gewissermaßen "abgerufen" wird. Als Beispiel: Schokolade wird oft als Belohnung zu sich genommen. Schokolade ist damit z.B. an Erfolg gekoppelt, so dass der Verzehr von Schokolade diese Assoziation hervorruft. Aber auch Erwartungen können die Hirnregionen, die an das Belohnungssystem gekoppelt sind, stimulieren, so dass der Botenstoff Dopamin ausgeschüttet wird. Schokolade zum Beispiel, macht also glücklich, zumindest jeden, der sie mag. Copyright: Medioimages-Photodisc | Thinkstock
  24. Der berufliche und private Alltag der Menschen wird zunehmend komplexer, schnelllebiger und hektischer. Dabei ist zu beobachten, dass in einem eng getakteten Tagesablauf wenig Zeit für gesunde und ausgewogene Ernährung sowie ausreichende Bewegung bleibt. Stattdessen nehmen Bewegungsmangel und Fehlernährung zu. Physiotherapeuten werden häufig mit den Auswirkungen konfrontiert. Aber Ernährung und Bewegung sind wesentliche Elemente für eine gesunde Lebensweise und so nehmen immer mehr Menschen eine professionelle Ernährungsberatung in Anspruch oder sind auf der Suche nach einer alternativen, sanften Bewegungsform, die gleichzeitig entspannend und vitalisierend wirkt. Hier bietet sich Physiotherapeuten eine spannende Möglichkeit, ihr klassisches Angebotspektrum um attraktive Bausteine zu erweitern, wie etwa Yoga-Kurse oder Ernährungsberatung. So können Patienten, die z.B. zur klassischen Krankengymnastik kommen, darüber hinaus als Kunden an die Praxis gebunden werden. Das Vertrauen, das Patienten in ihren Physiotherapeuten setzen, wird durch Zusatzangebote, die auch langfristig das Wohlergehen des Menschen in den Mittelpunkt rücken, untermauert. Daraus ergibt sich für alle Beteiligten ein echter Mehrwert. Das notwendige Fachwissen für solche Angebote lässt sich beim IST-Studieninstitut berufsbegleitend erwerben. In der Weiterbildung Yoga-Lehrer/-in werden den Teilnehmern in Form des staatlich zugelassenen Fernunterrichts die theoretischen Grundlagen der Yoga-Lehre, die Yoga-Philosophie, die Atemschule und die Meditation des Yoga sowie die Yogastile Vinyasa und Ashtanga vermittelt. Sie lernen außerdem die Verbindung von Ayurveda und Yoga, Meridiane und Psychologie im Yoga sowie die Chakra- und Marma-Yoga-Lehre kennen. Nach erfolgreichem Abschluss sind die Absolventen theoretisch sowie praktisch kompetent ausgebildete Kursleiter, können fortgeschrittene Kurse auf hohem Niveau planen und durchführen und sind in der Lage gezielt auf Teilnehmer einzugehen, sie zu korrigieren und anzuleiten. Mit der S-Lizenz Ernährungsberatung erwerben die Teilnehmer am IST-Studieninstitut Kenntnisse über die gesundheitsorientierte Zusammensetzung und Zubereitung der Nahrung. Darüber hinaus üben sie im Seminar den Aufbau einer Ernährungsberatung im Einzel- und Gruppengespräch. Weitere Informationen zu diesen und anderen Weiterbildungen gibt es unter www.ist.de.Copyright: Getty Images
  25. Sorry, aber hier muss ein wesentlich besserer Befund her. Welche Schmerzen, seit wann, Bewegungseinschränkungen, wann treten die Schmerzen auf, bei Belastung oder danach, morgens oder abends, provozierbar usw .. da muss mehr Info her.
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