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gianni

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Alle erstellten Inhalte von gianni

  1. Patient in Rückenlage, das Knie/Hüfte 90° flektiert. Du stehst neben ihm auf der betroffenen Seite. (ca. auf höhe unterhalb seiner Hüfte) Lege seinen Fuß auf deine SIAS oder du du nimmst ihn in deine Fußnahen Hand Deine andere, hüftnahe Hand legst du auf sein Knie Wenn du beide Hände angelegt hast beginnst du mit der Hand, die das Knie fasst, die Hüfte des Patienten mit kreisenden Bewegungen im Halbkreis zu drehen. Einmal links und einmal rechts rum. Das ganze nennt sich Fitzgerald-Test. Im Endeffekt wird hier ein Impingement der Hüfte getestet. Ach was rede ich, schau´s dir doch einfach an.... https://www.youtube.com/watch?v=CgD7zdwll2Q Der hier ist fast besser: https://www.youtube.com/watch?v=TWhJpSt1lZg Ist der Test positiv, müsste man, am Besten im MRT, weitere Untersuchungen durchführen lassen um eine genauere Diagnose erstellen zu können. Es ist oft nicht gesagt, dass das Labrum eingeklemmt wird, es könnte auch eine laxe Kapsel den Schmerz auslösen!
  2. ...dann könnte ich mir noch folgende Ursache vorstellen. Meistens ist es so, dass wenn sämtliche Tests oder gar bildgebende Verfahren, keine Rückschlüsse bringen, nur noch der Nerv, der die Schulter versorgt, als möglicher Auslöser bleibt. Man nennt es auch: Schulter-Arm-Syndrom (Zervikobrachialgie) Genauer gesagt ist das Segment zwischen dem 4. und 7. Halswirbel betroffen. Wo genau die Kompression liegt, müsste genauer befundet werden. Es könnten die Wirbel selber, durch Blockaden, Verschiebungen, Verspannungen oder gar durch eine Bandscheibe den Nerv unter Druck setzen. Vielleicht aber auch durch eine Muskelgruppe am Hals, wo die Nerven durch müssen (Skalenilücke) Es ist tatsächlich oft so, dass Beschwerden im Schulter-Arm-Bereich nicht primär durch Gelenke oder Sehnen der Schulter oder des Ellbogens, sondern vielfach durch Fehlstellungen der HWS verursacht werden. Behalte dir das vielleicht mal im Hinterkopf, wenn die Ärzte nach der Schulteruntersuchung nämlich nichts finden (wie so oft) hast du noch dieses As im Ärmel und kannst sie damit konfrontieren
  3. ...natürlich, fast jeden Tag. Ich habe sogar einen Kumpel, bei dem beide Eltern nacheinander im Krankenhaus in seiner Anwesenheit verstorben sind. Der Junge hat seit dem massive Magen und Verdauungsprobleme. Die Probleme kamen erst Monate nach der ganzen Geschichte ans Tageslicht, sodass man es erst nicht damit in Zusammenhang brachte. Erst als er sämtliche Untersuchungen und Therapien durchlaufen hatte, die langfristig keinen Erfolg brachten, bzw. es ständig zu Rückfällen kam, wurde sein Hausarzt hellhörig und verwies ihn an einen Psychologen (nach fast einem Jahr), der dann auch "Posttraumatische Belastungsstörung" diagnostizierte. Seit dem geht es mit ihm wieder Berg auf - Gott sei Dank. Eine andere Patientin klagte monatelang über Rückenschmerzen, die ich nicht in den Griff bekam. Sogar die Orthopäden waren ratlos, da sämtliche Untersuchungen keinen eindeutigen Befund erbrachte. Durch Zufall erfuhr ich dann, dass die Frau seit Jahren ihre kranke Mutter pflegen musste. Anscheinend hat sie das psychisch so sehr belastet, dass ihr Rücken darauf reagierte. Mit Hilfe von Ärzten, ihren Mann und Verwandten, haben wir sie dann gemeinsam dazu gebracht einen Pflegedienst zu mobilisieren. Der ihr auch den nötigen Abstand zu der Situation brachte. Und siehe da, der Frau geht es heute so gut, dass sie nicht mehr zur Therapie kommen braucht - schlecht für mich Ich könnte dir noch Zig weiterer, ähnlicher Fälle aufzählen - Es ist so - der Kopf ist ein wichtiger Faktor unserer Krankengeschichte. Es brauch seine Zeit, da Narben in der Seele nicht so schnell verheilen, wie eine Wunde an der Haut aber wenn man nach einem langen Tunnel endlich wieder Licht sieht, weiß man, dass man die richtige Richtung eingeschlagen hat und es nur noch aufwärts gehen kann. Ich hätte Prediger?werden sollen
  4. ..würden sich die Symptome durch Rotationen verstärken, würde ich dem Rafael recht geben und die Schuld dem Axiswirbel zuweisen. Auch der Lagererungsschwindel, provozierbar durch Lageveränderungen, fällt hier auch flach. Meiner Meinung nach hat eindeutig der Atlas ein Problem. Hier wäre ein Physiotherapeut ratsam, der sich damit auskennt. Vorzugsweise mit Zusatzausbildung in Manueller Therapie. Außerdem würde ich auschließen lassen, dass deine Schilddrüse eine Fehlfunktion hat, das würde das Herzklopfen oder das Stolpern mit verantworten! Wenn dein Atlas nicht durch Unfall, Manipulationen oder bestimmte Kampfsportarten verschoben wurde, könnte Erfahrungsgemäß eine CMD (Cranio-Mandibuläre-Disfunktion) mitunter das Problem verursachen. Hier müsste man, mit Hilfe eines Zahnarztes, durch eine entlastende Kieferschiene, eine weitere Ursache eliminieren können. Das kann dir in der Regel dein/e Physio auch erklären. Wir können dir von hier aus leider nicht genau sagen was deinen Schwindel verursacht, ohne genaue Befunderhebung, aber wir können dir einige Tipps und Richtungen geben, was man eventuell untersuchen lassen sollte, um dein Problem einzugrenzen Viel Glück, du kannst uns gerne mal Feedback geben, wenn die Ursache ermittelt wurde.
  5. ...hört sich nach einem Labrumproblem an. Kannst du das vordere Labrum testen oder soll ich dir eine kurze Anleitung posten?
  6. Hallo Laura, ich denke mal, dass dein Schef mit seiner Vermutung der Steilstellung, gar nicht so falsch liegt. Ich habe mir mal ein paar Vergleichsbilder angeschaut und festgestellt, dass bei dir Hochzervikal (Occiput, Atlas und Axis) die Wirbel tatsächlich zu steil gestellt sind. Außerdem der (natürliche)Abstand zueinander auch zu groß ist. Das könnte auf eine Verschiebung/Blockade in dem Bereich deuten. Kannst du uns mal sagen, wann sich der Zustand verschlechtert bzw. provozierbar ist? Z.B.: - nach dem Aufstenen/Hinlegen - in Rückenlagen jew. 1 Min. den Kopf nach rechts und dann nach links drehen. - sitzend, den Kopf für 1 Min. in den Nacken legst (zur Decke schauen) - stehend, nach unten schauen für ca. 1 Min. (gebeugt nach unten schauen) - stehend, übertrieben erst nach rechts und dann nach links schauen, auch für jew. ca. 1 Min. - hast du noch weitere Symptome wie z.B. Ohrengeräusche(rauschen/pfeifen) Kopfschmerzen, nächtliches Herzklopfen oder Verdauungsprobleme (Verstopfung...usw.)
  7. Hallo UncleMac, du weißt ja, es ist echt nicht einfach etwas zu vermuten oder gar zu befunden ohne, dass man das Gelenk in die Hand genommen hat. Du könntest aber ein paar Eigentests durchführen um die Problematik einzugrenzen. Hier sind die wichtigsten Tests für die Schulter: Lange Bizepssehne: https://www.youtube.com/watch?v=EhHrAtsexr8 Impingement Test: https://www.youtube.com/watch?v=IPLppPop2g8 Und hier noch ein wichtiger Test für das Eckgelenk der Schulter um zu differenzieren: https://www.youtube.com/watch?v=EPHz2AdvGxc Ansonsten würde ich, wie der Jan bereits erwähnte, die MRT abzuwarten. Dann kannst du uns auch gerne das wichtigste aus dem Befund hier posten. Danach können wir uns zusammen überlegen wie das weitere Vorgehen aussehen könnte. ?
  8. ...na von deiner Intelligenz. ?? Ich war mir nicht ganz sicher, aber irgendwie habe ich es mir gedacht, dass du einen medizinischen Hintergrund hast. Lass es aber keinen wissen, sonst sind wir hier nur zweitrangig ?
  9. AHA! Wusste ich´s doch. ? Wir sind dir auf jeden Fall dankbar für deine, meiner Meinung nach, sehr hilfreichen posts. Vielen Dank dafür? und hoffen weiterhin auf deine Unterstützung.
  10. Also die Chandra ist mir schon direkt unheimlich ? Dafür, dass du nicht vom Fach bist, bist du erstaunlich gut informiert. Was genau machst du nochmal beruflich? Du hast den Nagel direkt auf den Kopf getroffen. Würden die Geräusche aus der Lunge kommen, würden sie sich eher wie Rasselgeräusche anhören. Das knacksen, wie Chandra schon richtig vermutet hat, stammt meistens vom Brustkorb, sprich von den Rippengelenke oder aus dem Knorpelbereich der Rippen (im vorderen Bereich) Ich denke auch, um Gewissheit zu schaffen, würde ich entweder einen Orthopäden oder einen Lungenarzt aufsuchen.
  11. Hallo Ninja, der ganze Befund hört sich für mich an, als hättest du Probleme mit der Stabilität der Kniegelenke. Das ist wie beim Sprunggelenk. Sind die Bänder (oft genetisch) und Muskeln zu schwach, neigt man zum Umknicken. In deinem Fall neigt das Kniegelenk zur unkontrollierten Rotation und/oder einer Translation, dadurch kann es zu Blockaden oder Einklemmen der Menisci kommen. Das wiederum führt auf Dauer zu einer verstärkten Abnutzung der Knorpelflächen (auch die Rückseite der Kniescheiben) und der Menisken. Außerdem vermutet der Radiologe auch ein Nervenproblem, dass durch einen Wirbel verursacht wird. Das könnte die Schmerzen am Oberschenkel erklären. Müsste man genauer untersuchen, wäre möglich, kann ich mir aber nicht vorstellen. Warten wir mal ab was der Onkel Doc meint...
  12. Hallo Katharina, ich habe in deinem Chaos etwas Ordnung rein gebracht . Wenn du dich im Forum "nur" als Gast angemeldet hast, kannst du das selber nicht mehr korrigieren, wenn du dich verschrieben hast! Zu deiner anderen Frage: Natürlich ist das blöd, wenn man einen negativen Eintrag bekommt, ich würde mich auch ärgern aber ich finde jetzt nichts schlimmes daran, dass dich jemand kritisiert hat, nur weil man korrekt gehandelt hat und sich nicht alles gefallen lässt. Ich kenne das nur zu gut. Gibt man den Leuten den kleinen Finger... Du brauchst dich auch nicht zu rechtfertigen. Das ist dann halt so - Fertig. Schlimmer wäre es wenn dich jemand wegen deiner Behandlung oder der Behandlungszeit kritisieren würde. Und noch schlimmer wäre es, wenn du mehrere negative Einträge hättest Aber bei dem einen sehe ich keinen Grund etwas zu unternehmen. Jetzt wissen die Patienten wenigstens, dass du deinen Terminplan sehr ernst nimmst. Denn jeder Ausfall bedeutet ja auch Verlust. Andere Leute warten ja schließlich händeringend auf einen Behandlungstermin. Zerbrich dir also bitte deswegen nicht den Kopf. Ich bin mir sicher, jeder der das liest hat für dich Verständnis!!!
  13. Die Frage von Chandra ist gar nicht so verkehrt. Das habe ich mich nämlich auch gefragt, was sind denn herkömmlichen Methoden? Die Therapie einer MS wird eigentlich ähnlich wie die MMN behandelt, in den Schüben mit Steroiden. Der Unterschied ist, dass die Multiple Sklerose eine entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems ist, die das Gehirn und das Rückenmark umfasst. Bei der MMN dagegen greift das Immunsystem die peripheren Nerven an, genauer gesagt die Hülle der motorischen Nerven. Diese Neuropathie-Form wird dem Guillain-Barré-Syndrom zugeordnet da sie immunologische Gemeinsamkeiten zeigt. Mit körperlicher Betätigung und Physio, kann man zwar den Krankheitsverlauf nicht beeinflussen, begünstigt aber den Erhalt von Muskelkraft und Bewegung. Wichtig ist bei Bedarf auf Gelenkstützen oder Bandagen zurück zu greifen, um eine Überlastung bestimmter Muskelgruppen und Gelenke zu verhindern. Außerdem würde ich empfehlen, um diese Myelinschicht zu schützen, zusätzlich Alpha-Liponsäure einzunehmen. Hierbei ist es wichtig darauf zu achten, dass die Dosierung möglichst über 600mg liegen sollte!
  14. Servus Oregin, willkommen im Club. Der Psycho Jan? hat ja schon alles gesagt, ich schließe mich an. Frag ruhig, hier werden Sie geholfen
  15. Hallo Hanni, ich habe dir den Abschnitt weiter unten Fett markiert, vielleicht hilft dir das schon mal... Gesetz über die Berufe in der Physiotherapie Masseur- und Physiotherapeutengesetz - MPhG Ausbildung als Physiotherapeut § 8 Die Ausbildung soll entsprechend der Aufgabenstellung des Berufs insbesondere dazu befähigen, durch Anwenden geeigneter Verfahren der Physiotherapie in Prävention, kurativer Medizin, Rehabilitation und im Kurwesen Hilfen zur Entwicklung, zum Erhalt oder zur Wiederherstellung aller Funktionen im somatischen und psychischen Bereich zu geben und bei nicht rückbildungsfähigen Körperbehinderungen Ersatzfunktionen zu schulen (Ausbildungsziel). § 9 (1) Die Ausbildung dauert drei Jahre und besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht und einer praktischen Ausbildung. Sie wird durch staatlich anerkannte Schulen vermittelt und schließt mit der staatlichen Prüfung ab. Schulen, die nicht an einem Krankenhaus eingerichtet sind, haben die praktische Ausbildung im Rahmen einer Regelung mit Krankenhäusern oder anderen geeigneten medizinischen Einrichtungen sicherzustellen. (2) Zur Erprobung von Ausbildungsangeboten, die der Weiterentwicklung des Physiotherapeutenberufs unter Berücksichtigung der berufsfeldspezifischen Anforderungen sowie moderner berufspädagogischer Erkenntnisse dienen sollen, können die Länder von Absatz 1 Satz 2 erster Halbsatz abweichen. Abweichungen von der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Physiotherapeuten sind nur zulässig, soweit sie den theoretischen und praktischen Unterricht in § 1 Absatz 1 sowie die Anlage 1 Buchstabe A der Verordnung betreffen. Im Übrigen gilt die Verordnung unverändert mit der Maßgabe, dass an die Stelle der Schule die Hochschule tritt. Durch die Erprobung darf das Erreichen des Ausbildungsziels nicht gefährdet werden. Die Vereinbarkeit der Ausbildung mit der Richtlinie 2005/36/EG ist zu gewährleisten. (3) Ziele, Dauer, Art und allgemeine Vorgaben zur Ausgestaltung der Modellvorhaben sowie die Bedingungen für die Teilnahme sind jeweils von den Ländern festzulegen. Die Länder stellen jeweils eine wissenschaftliche Begleitung und Auswertung der Modellvorhaben im Hinblick auf die Erreichung der Ziele sicher. Diese erfolgt auf der Grundlage von Richtlinien, die das Bundesministerium für Gesundheit bis zum 30. November 2009 im Bundesanzeiger bekannt macht. (4) Das Bundesministerium für Gesundheit erstattet dem Deutschen Bundestag bis zum 31. Dezember 2015 über die Ergebnisse der Modellvorhaben nach Absatz 2 Bericht. Absatz 3 Satz 3 gilt entsprechend. Die Länder übermitteln dem Bundesministerium für Gesundheit die für die Erstellung dieses Berichts erforderlichen Ergebnisse der Auswertung. § 10 Voraussetzung für den Zugang zur Ausbildung nach § 9 ist die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs und der Realschulabschluß oder eine gleichwertige Ausbildung oder eine andere abgeschlossene zehnjährige Schulbildung, die den Hauptschulabschluß erweitert, oder eine nach Hauptschulabschluß oder einem gleichwertigen Abschluß abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer. § 11 Auf die Dauer einer Ausbildung nach § 9 werden angerechnet Ferien, Unterbrechungen durch Schwangerschaft, Krankheit oder aus anderen, von der Schülerin oder vom Schüler nicht zu vertretenden Gründen bis zur Gesamtdauer von zwölf Wochen, bei verkürzter Ausbildung nach § 12 bis zu höchstens vier Wochen je Ausbildungsjahr. § 6 Abs. 1 Satz 2 gilt entsprechend.
  16. Da gebe ich den Kollegen vollkommen recht. Du bist auf dem richtigen Weg. Du dehnst instinktiv diesen Muskel und es tut dir anscheinend gut. Mach das weiter aber mach es richtig. Schau dir auf Youtube die Anleitungen dazu an. Wir können dir nicht helfen, die psychischen Probleme zu lösen, die für viele Störungen mit verantwortlich sein können (Psychosomatik) dafür sind wir nicht ausgebildet. Das kann nur der Psychotherapeut oder der Friseur aber wir können dir helfen deine körperlichen Beschwerden, paralell zur psychischen Therapie, zu lindern oder zu lösen.
  17. DD heißt ja Differentialdiagnostisch. Damit ist gemeint, dass z.B. neben der gesicheten Kapselentzündung (Kapsulitis) auch eine aktivierte Arthrose (das wäre eine Arthritis) und/oder die Osteonekrose Köhler II möglich sind. Das wäre wahrscheinlich noch abzuwarten, in wie weit sich die Entzündungen wieder beruhigen. Danach muss man weiter sehen. Wir sagen in Bayern "Schaumamal" Jetzt mach dir mal keinen Kopf wegen den Einlagen. Ich würde das erst mal versuchen durch zu ziehen, bis sich alles wieder beruhigt hat. Achte darauf, dass du nicht unbedingt Barfuß durch die Wohnung gehst, das wäre nicht förderlich und zieht den Heilungsprozess unnötig hinaus!!!
  18. Du hast dir den Film angesehen, stimmt´s? https://www.physiowissen.de/forums/topic/10000712-geringe-vergütung-physiotherapeuten-vor-dem-aus/ Ja, ja du kannst ruhig noch tiefer mit deinem Finger in unsere Wunden bohren, ist eh schon wurscht Als ich meinen Beruf wählte, war die Welt noch in Ordnung. Der Physio war sehr angesehen und gut bezahlt. Die Eltern haben das Geld für die Ausbildung auch gerne bezahlt. Das war gar kein Thema (wer sich´s leisten konnte, ansonsten BAFÖG) Dann kam der Euro, die Vergütungen wurden von den Kassen genaustens umgerechnet, während die anderen Branchen ihre Preise umrechnen konnten wie sie wollten. Mit den Jahren kamen auch die Sparpakete der Gesundheitspolitik dazu. Die Ärzte wurden gezwungen nicht mehr so viel zu verordnen (Budgetierung oder auch Controlling genannt). Auch die Behandlungsmenge wurde immer weniger. Während man früher 10-12 Behandlungen und Nebenbehandlungen, wie Fango, Elektro und med. Bäder pro Rezept bekam, wurde das bis heute auf 6x im Quartal runter reduziert und kaum noch NB. Da kann man sich auch vorstellen, dass man damit beim Patienten viel weniger Erfolge hat als früher. In den letzten Jahren kam dann auch noch der ganze Mist mit den Heilmittelrichtlinien dazu, dass uns zwingt die Rezepte genaustens zu prüfen, die Ärzte auf ihre Fehler aufmerksam zu machen und sie gegeben falls korrigieren zu lassen, ansonsten drohen Kürzungen oder das Rezept wird ohne Vergütung von den Kassen einbehalten! Das wissen viele gar nicht. Aber trotz der ganzen Steine, die uns in den Weg gelegt wurden, kann ich für mich behaupten, dass ich den Beruf sehr gerne mache und ich die Ausbildung wieder machen würde, so hart es klingt Ich bin halt der Typ Mensch, dem es wichtig ist den MENSCHEN, der mit Problemen zu mir kommt, zu helfen und mich voll und ganz auf die Behandlung zu konzentrieren. Ich brauche den ganzen Zirkus rundum nicht. Das ist nur Zeitraubend, Nervenaufreibend und es geht meistens auf Kosten der Patienten. Soweit meine Expertise dazu...
  19. ...da hast du etwas missverstanden Sebastian. Sie hat die Aufnahmen ja noch gar nicht gemacht. Sie meinte, ob man bei Ihr, als GKV-Versicherte überhaupt solche Aufnahmen machen würde. Das hat aber nichts mit der Versicherung zu tun. Das liegt am Arzt. Wenn er das für richtig hält und eine medizinische Notwendigkeit indiziert ist wird er das veranlassen. Ich denke, es bestand für ihn noch keine Notwendigkeit dafür ? Eine Dynamische MRT macht man bei Beschwerden, welche nur in bestimmten Positionen oder Bewegungen auftreten. Die strukturellen Veränderungen lassen sich oft erst nach einer Dynamischen MRT Untersuchung, am offenen Kernspintomographen zuordnen.
  20. Das ist doch kein Problem, deswegen sind wir ja hier. "Hier werden Sie geholfen" Mit meiner Aussage meinte ich den Knorpelzustand der Gelenke, das sieht noch ganz gut aus. Gegen die Verformung der Patella kannst du ja sowieso nichts machen. Das was du meinst, dass die dickere Seite mehr nach links sollte, ist genau das was du schon mit dem vastus medialis machst. Nämlich das medialisieren der Patella, wie ich ja schon erwähnte. Das ist auch richtig so. In den meisten Fällen ist die Oberschenkelvorderseite (M. Quadrizeps) in einer muskulären Dysbalance zum Gegenspieler, der Oberschenkelrückseite (Ischiocrurale Muskulatur). Dabei kommt es zu einem vermehrten Anpressdruck der Kniescheibe ins Gelenk und einem Abrieb des Knorpels (Chondropatia), welcher unter der Kniescheibe liegt. Besonders bei langer Belastung (stehen und gehen). Darum wäre es wichtig zusätzlich diesen Druck zu reduzieren. Hierbei dehnt man vorzugsweise den "rectus femoris" der vier Anteile des quadrizeps.Beim dehnen des rectus musst du darauf achten, dass du nicht zu stark das Knie beugst bzw. beim hinknien nicht die Kniescheibe auf die unterlage pressen, sondern etwas nach unten, fußwärts verschieben! Hier wären die richtigen Übungen für dich: https://www.youtube.com/watch?v=EbWxfneisnw Übringens alternativ könntest du den rectus auch dehen in dem du ihn rollst. https://www.youtube.com/watch?v=4WQ0e2EORX4
  21. Wessen Aussage ist das? Vom Arzt oder ist das deine Meinung? Ich würde vielleicht eine Behanlungspause machen und nach etwa 3-4 Wochen zur Kontrolle wieder bestellen. Sollte sich das nicht gebessert haben -> Folgerezept! Hast du nach evtl. Blockaden nochmal geschaut? Test der endgradigen supination in flexion des HRG + proximales radio-ulnargelenk. Ist sie frei? Da fällt mir noch ein, hast du von einem Valgus/Varusbewegung der Ulna schon mal gehört? Hier wären noch ein paar Tests, vielleicht ist das auch noch hilfreich... https://www.youtube.com/watch?v=JyUNPgw4srU
  22. ...hat der Arzt damals ein Röntgenbild gemacht? Eine Bursitis kommt ja nicht von ungefähr. Da muss sich entweder eine Knochenwuchrung unter dem Schulterdach gebildet haben, wo sich Sehne der Rotatorenmanschette und der Schleimbeutel daran wundreiben (wir nennen das Impingement) oder die Muskulatur der Schulter und des Schulterblatts, die für Stabilität im Gelenk sorgen, sind zu schwach, so dass der Kopf des Oberarms, bei bestimmten Bewegungen, gegen das Schulterdach reibt oder knallt. Wie auch immer, erst mal eine Diagnose geben lassen, danach können wir sicher etwas machen.
  23. Hallo Physiomosher, kannst du uns auch noch sagen über was für ein Seitenband du genau den Vortrag halten willst? Knie, Ellbogen oder generell die Seitenbänder (Aufbau, Funktion und Therapie)??? Hast du schon mal in unseren Downloadberich gestöbert? Natürlich wäre es einfacher wir würden dir alles darüber erzählen, aber ich fürchte das wird dir sicher nicht helfen eine gute Therapeutin zu werden. Es ist nämlich Sinn der Ausbildung, dass die Schüler selber recherchieren und einen Plan zur Therapie erarbeiten Auch wenn du dabei Fehler machst, das ist egal du bist ja am lernen. Ich mache dir einen Vorschlag: Du suchst dir alles zusammen was du finden kannst und machst einen Plan. Dann lädst du ihn hier hoch und wir schauen uns deinen BH-Plan zusammen an und helfen dir ihn evtl. zu verbessern und zu korrigieren. Ist das OK für dich?
  24. Hallo, leider ist es etwas schwierig für uns aus der Ferne einen Befund zu erstellen, hierzu müsste man durch verschiedene Funktionstests die Ursache eingrenzen. Es gibt unterschiedliche Arten von Geräusche. Die meisten sind harmlos, wie ein Gelenkknacken oder eine am Gelenk springende oder reibende Sehne. Ich würde das auf jeden Fall von einem Orthopäden abklären lassen. Auch wenn diese Geräusche harmlos erscheinen und zunächst schmerzlos sind, kann sich das mit der Zeit zu einem Problem entwickeln. Es ist eigentlich wie bei einem Auto. Erst hört man ein leises klappern und nach einer Woche verliert man den Auspuff, weil man nicht zur Werkstatt gefahren ist. Es ist zwar nicht ganz so schlimm aber lass das mal anschauen. Du kannst uns gerne hinterher erzählen was der Arzt gefunden hat, dann können wir dir sicher mit guten Tipps zur Seite stehen...
  25. Ahhhhh, OK. Jetzt wird alles wieder klarer. Ein Bild sagt doch mehr aus als 1000 Worte... Also es ist so: Dein Zehe braucht Halt bei einem Hallux rigidus, um erstens ein Fortschreiten der Arthose zu verlangsamen und zweitens, die Entzündung abzuheilen. Das heißt, die stützende Einlage kann dir bei der Fußerkrankung helfen das Gelenk zu entlasten. Laut Diagnose sind ja auch mehere Gelenke im Vor- und Mittelfuß betroffen, die Ruhe und Entlastung brauchen. Darum wird auch der ganze Fuß am abrollen gehindert. Es hilft leider nichts - du musst dich daran gewöhnen. Das einzige was dir vielleicht etwas Bequemlichkeit verschaffen könnte, wäre eine bessere Polsterung durch, z.B. Schaumgummi oder Moosgummi an der Oberfläche. Bestimmt kann man im Schuhgeschäft etwas vorgefertigtes kaufen, dass du nur auf die Einlage drauflegen musst.
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