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gianni

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Alle erstellten Inhalte von gianni

  1. Mercy, ich gebe mir Mühe
  2. Mach das ruhig weiter mit dem Kinesiotape Mario. Wenn du das Gefühl hast es tut dir gut oder nur dann wenn du Schmerzen hast, dann mach das. Du kannst immer noch von dem Zug (schrittweise) abspringen. Mache auch deine Übungen damit. Mal mit, mal ohne, wie du dich am besten fühlst. Vermeide aber Übungen, die einen langen Hebel haben. Z.B. In Rückenlage und beide Beine gestreckt anheben oder Situps!!! Da kannst du dein Kreuz gleich beerdigen
  3. Hallo Sayora du bist etwas suchfaul, kann das sein? Und ich bin etwas schreibfaul heute. Aber mach dir kein Kopf ich suche für dich. Schau mal HIER ...oder du googelst am Besten mit dem Schlagwort: Biomechanik der LWS Viel Glück!!!
  4. ...der Grund des Kinesiotapes liegt in der Entlastung. Die Großen, auch autochtone Muskeln genannt, sind starr, hart und verspannt. Wird der Muslel, in deinem Fall der Rückenstrecker, bei der Bewegung unterstützt, entspannt sich der Muskel und die Tiefliegenden arbeiten fast gleichwertig. Außerdem arbeiten die Faszien besser mit. Drum heißt das Kinesio-Tape so, weil die Bewegung=Kinesio unterstützt wird. Das hatte ich noch vergessen: Es wäre auch ratsam deine Bauchmuskeln mit zu trainieren, da sie die Gegenspieler der Rückenmuskulatur sind (Bauch zu Schwach=Rücken zu Hart) Du trainierst vor allem den transversus abdominis. Hier ein Beispiel: Noch etwas. Es gibt Einlagen und Einlagen. Wenn du dir die Orthopädischen Fußbrecher reinlegst dann ist das kein Wunder, dass du eher schlecht als recht damit gehst. Bei den Kasseneinlagen hast du immer ein Problem: Die Pelotte. Ich weiß nicht warum aber Deutschland und Österreich sind die einzigen Länder, die noch eine Pelotte verwenden. Das wird noch so gelehrt und es wird sich die nächsten Jahre auch nichts daran ändern, befürchte ich. Die Meisten Menschen mit Fußproblemen brauchen keine Pelotte, im Gegenteil die ist sogar kontraproduktiv, da ich eine passive Stütze auf das Gewölbe ausübe und die Fußmuskeln entlastet werden. Mit anderen Worten ich schwäche meine Fußmuskulatur noch mehr damit. Das Hauptproblem der Menschheit ist die Ferse. Wenn die Ferse instabil ist und ständig wegkippt hat es zur Folge, dass mein Längs- und Quergewölbe darunter leidet und somit länger und breiter wird = Knick-, Senk-, Spreizfuß. Es gibt Einlagen, die ganau dafür entwickelt wurden - nämlich die Ferse zu stützen. Suche nach "Jurtin" oder "FMV"-Einlagen. Diese Einlagen sind aktiv (wie beim Kinesiotape), sie unterstützen deine Bewegung und werden im Umkehersystem gefertigt. Also nicht im stehen am belasteten Fuß (Pathologischer ist Zustand) sondern im Sitzen (Entlastet) mit einer speziellen Vakuumtechnologie. Hört sich teuer an aber manche Kassen übernehmen oft die Kosten. Informiere dich mal und du wirst sehen es gibt viele Möglichkeiten die einem helfen können, man muß nur an die richtigen Leute kommen.
  5. Servus Mario, das Thema "Kreuz mit dem Kreuz" ist fast so alt wie die Menschheit, nur dass wir damals die Arme zu zum laufen mitbenutzten und somit auch der Rücken entrlastet war. Die heutige Zivilisation zwingt uns aufrecht zu gehen und Berufsbedingt auch viel zu sitzen. Einerseits wird unsere Wirbelsäule zu sehr (über)belastet andererseits zu viel entlastet. Dumme Sache aber es ist so, dass durch diese Über- und Unterbelastung ein missverhältnis zwischen den kleinen, tief-liegenden und den großen oberflächlichen Muskeln, die man tasten kann, entseht. Das Problem: diese tiefen Muskeln, die meistens zu schwach sind, kann man sehr schwer und nur duch spezielle Übungen aufbauen/stärken, da diese Muskeln unwillkürlich sind. Es ist sehr wichtig für das Zusammenspiel aller Muskeln, diese muskuläre Gruppe zu stabilisieren. Um diese Muskel zu trainieren braucht man z.B. ein instabile Unterlage. So wie in diesem Beispiel: http://www.tiefenmuskulaturtraining.com/tiefenmuskulaturtraining.html Man könnte auch beispielsweise mit einem Schwingstab (siehe Youtube) oder mit gestreckten Armen schnell hin- und her schwingen (wie beim Händeklatschen) oder auf und ab (wie beim Hacken) und dabei auf einer weichen Matte stehen. Hol dir die Anleitungen aus dem Netz, es wimmelt nur davon. Die andere Sache, die man vielleicht beachten sollte sind die Füße. Hat jemand schon mal deinen Stand/Gang analysiert, hast du Einlagen? Der Fuß ist das Fundament des Körpers. Vergleichbar mit einem Haus, wo sich das Fundament abgesengt hat. Folge -> die Wände bekommen Risse bis zur Decke. Mit anderen Worten, habe ich einen Knick- Senkfuß, überträgt sich das Problem über die Gelenkkette bis zur schwächsten Stelle des Körpers. Bei dem einen schmerzen dann schon die Knie bei dem anderen kann es zu Nacken-oder Kieferproblemen kommen. Manchmal sollte man wirklich mal über den Tellerrand hinausschauen. Ich hoffe, diese Einschätzung bringt dich weiter und hilft dir das Problem einzugrenzen. Bis dann...
  6. gianni

    Biomechanik

    Hallo sayyora, was lernt ihr da für schlimme Wörter in eurer Ausbildung. Mir sagen diese beiden Wörter gar nichts. Trotzdem habe ich mal für dich gegoogelt und folgendes gefunden: Wikipedia sagt: Die Evolute einer ebenen Kurve ist die Bahn, auf der sich der Mittelpunkt des Krümmungskreises bewegt, wenn der Berührpunkt auf der Kurve entlang wandert. Thiemeverlag sagt: Flexion und Extension im Kniegelenk erfolgen um eine transversale Achse, die in jeder Gelenkstellung durch den momentanen Drehpunkt verläuft. Dieser entspricht dem jeweiligen Schnittpunkt sowohl der Kollateral als auch der Kreuzbänder. Mit zunehmender Flexion wandert die momentane Bewegungsachse auf einer Kurve (Evolute) bogenförmig nach hinten oben. Der jeweilige Abstand zwischen dieser Kurve und der Gelenkoberfläche des Femur entspricht den unterschiedlichen Krümmungsradien eines Femurkondylus. Am Besten du schaust dir die Abbildungen dazu selber an. Ich habe den Text hier gefunden: https://www.thieme-connect.de/products/ebooks/images/10.1055/b-0036-131138 und zwar die Abbildung 1.95 ziemlich weit unten. Ich hoffe du kannst damit etwas anfangen. Oder vielleicht weiß jemand, der kürzlich geprüft wurde mehr. Viel GLÜCK!!!
  7. ...da bin ich wieder Nestor. Zu deiner Frage. Ich verstehe den Zusammenhang nicht. Warum soll ich nach einem Sonnenbrand Physiotherapie machen? Das wäre genau so unsinnig, als würde ich bei Zahnschmerzen zum Podologen gehen. Es gibt beim Grad 1 (Hautrötung, leichte Verbrennung) genügned Hausmittelchen und Brandgele, dass sogar der Hautarzt sauer wäre, wenn ich wegen sowas seine Zeit in Anspruch nehmen würde. Ich denke was du da beim DRK lernst ist keine Physiotherapie sondern erste Hilfe, kann das sein? Die Physiotherapie ist bei Verbrennungen dann interessant, wenn alles abgeheilt ist und Narben zurück bleiben. Hier kann ich dann durch spezielle Narbenbehandlung versuchen die Haut elastisch zu halten oder die elastizität wieder zu erlangen und kontrakturen z.B. an Gelenken zu lösen!
  8. Buenastarde Nestor, wir freuen uns, dass du uns gefunden hast. Willkommen bei der besten Seite im Netz für Physio- und andere Therapie. Du findest hier sicherlich alles was du für deine Ausbildung brauchst. Wenn du etwas nicht findest, dann kannst du uns gerne fragen. Die Gemeinde hier weiß (fasst) alles!!! Viel Spass. Astaluego, Gianni
  9. ...für die Tanja gibt es einen einfachen, diagnostischen sebsttest. Wenn dieser schmerz wieder auftaucht, dann setzte dich ruhig hin, lass die Arme hängen, atme tief ein und halte die Luft an. Ist dein Schmerz verschwunden oder leichter geworden, ist es sicherlich eine blockade der costo-sternalen Gelenke, auf Deutsch, deine Brustwirbelgelenke sind blockiert und strahlen zur Brust vor, da an den Brustwirbeln zusätzlich noch Rippengelenke dran hängen, die am Brustbein enden. Sollte der Schmerz weiter bestehen, kann man sich Gedanken ums Herz machen. Wobei die Austrahlungen bei Herzproblemen seltenst in der Herzgegend sind. Arme, Oberbauch, zwischen den Schulterblättern und Kiefer sind eigentlich die Hauptschmerzregionen. Einen Test um den Pectoralis zu testen wäre: Drücke deine Hände mit ausgestreckten Armen fest zusammen. Wenn´s sticht oder schmerzt, dann müsste dein großer Brustmuskel evtl. gezerrt sein . Das vergeht von alleine (dauert aber lange). Bei den Brustwirbeln kannst du entweder selber versuchen die Blockade zu lösen, am Besten mit einer Faszienrolle (stehend an der Wand oder liegend) oder mit einem gerollten Handtuch. Wenn das nicht hilft, hilft dir sicherlich deine Osteopathin die Blockade zu lösen.
  10. ...bei den Symptomen von Alex würde ich auch eher an einer Nervenkompression denken und bin voll bei bbgphysio. Das sind tatsächlich die typischen Symptome einer Neurovaskulären - Kompression. Ich vermute weniger das dein Hanteltraining die Ursache dafür ist. Die Hanteln lösen das Symptom nur aus oder verstärken es. Durch das Anspannen der Muskeln und der Überkopfbewegung klemmst du dir deinen schon unter Druck stehenden Nerv und Aterie zusätzlich ein. Nein, der Ausöser ist sicher dein Mountainbike! Entweder bist du damit schon mal gestürzt oder aber du hast dir dein Schlüsselbein oder deine 1. Rippe, durch abstützen mit durchgedrückten Armen am Lenker und Schüttelbewegungen (im Geländer), verklemmt. Das Thoracic-Outlet-Syndrom macht nämlich genau das aus. Der Abstand zwischen 1.Rippe und Schlüsselbein hat sich verschmälert und die Nerven und Aterien, die da durch müssen, werden eingeengt. In diesem Raum ist es durch Knochen, Muskeln und Bänder sowieso schon sehr eng. Mein Tipp: suche dir eine(n) gute(n) Physio am Besten mit Manueller Therapie, und lass dich behandeln. Alleine wirst du das Problem schwer los werden.
  11. Hey, da habt ihr aber Glück dass ich auch zufällig Podologe bin. Euer Therapiegedanke ist gar nicht so verkehrt, vor allem finde ich die Ansichten von Silke und ikri seht vernünftig. Die Suche nach der Ursache ist wie immer, bei jedem Schmerz unerlässlich. Ich habe mich sehr lange damit beschäftigt und habe die Erfahrung gemacht, dass das Hauptproblem die Fußfehlstellung ist! Es gibt ja die 2 Typen des Fersensporns: den palntaren und den dorsalen. Der dorsale ist der einzige der notfalls operiert werden kann. Der Plantare ist sehr schwer zu operieren da die Komplikationen in der Wundheilung, in der Narbenwucherung und dem hochgradig rezidiv liegen. Ein irrtum ist auch, dass falls es wirklich beim plantaren zur OP kommt, der Knochen abgeschliffen oder abgemeiselt wird - Nein es wird nur die plantare Apponeuose so eingeschnitten, dass sie sich künstlich verlängert und somit der Zug am Calcaneus nachgibt. Es ist auch ein Irrglaube, dass durch die Stoßwelle etwas vom Kochen abgesprengt wird. Durch die gebündelten Schallwellen, die auf das Gewebe schießen, entstehen neue kapillare Gefäße, die die Enzündung wegziehen sollen. Das funktioniert nicht bei jedem, da viele der Patienten unter einer Makro- oder Microangiopathie leiden und sich deswegen keine Kapillare mehr bilden. 80% der Menschheit haben einen Fersensporn, bei den Meisten ist er aber Symptomfrei und spüren ihn nicht. Zu den Ursachen: Hauptursache ist tatsächlich der Knick-Senkfuß. Wenn ihr die plantare Fußmuskulatur vor Augen habt bzw. die Biomechanik, dann wisst ihr, dass die Aponeurose vor der Muskulatur liegt (von unten betrachtet). Ist der flexor hallucis brevis und der tibialis posterior elungiert bzw. geschwächt, halten die Faszien wie Drahtseile das Längsgewölbe. Jetzt sind diese Drahtseile sehr gespannt und federn jeden Stoß weiter und alleine ab. Da kann man sich vorstellen, dass das nicht lange gut geht. Durch feine Risse am Ansatz (Ferse) versucht der Körper diese Risse zu reparieren, mit einer Entzündung. (Ähnliche Prozesse haben wir eigentlich an allen Gelenken. Häufigst: Epicondylitis). Es bilden sich vermehrt Kalkablagerungen und über Jahre eben der Sporn. Zur Therapie: Bei einer akuten fasciitis steht im Vordergrund die Entzündung zu beseitigen. Egal wie - es gibt kein Allheilmittel. Eislolly ist eine gute Idee, Friktionen unterstützen tatsächlich den Heilungsprozess aber bitte nicht im Entzündungsgebiet. Ich gebe den Patienten eine Murmel oder einen Golfball mit, womit er sich als Hausaufgabe selber friktionen verpassen soll. Salbenverbände (mind. Messerrücken-Dick auftragen, nicht einreiben!) mit Voltaren, Proff (Diclo) und Co. Sehr gute Erfahrung habe ich mit Kinesiotaping oder direkt mit Sporttape (diese weißen unelastischen) gemacht. Anleitungen gibt es überall im Netz. Wichtig ist dabei, das Längsgewölbe zu unterstützen bzw. zu entlasten. EInlagen mit Fersenpornbettung oder Einlege-Gelpolster sind auch sehr hilfreich. Das abklingen einer Entzündung kann sehr lange dauern, wenn alle Stricke reißen kann auch mit Medikamente gearbeitet werden, aber das ist Sache der Ärzte. Bei Cortison ist Vorsicht geboten, da die Sehnen dadurch Spröde und Risseanfällig werden! Was ich meinen Patienten oft empfehle, wenn sich jemand gegen Medikamente sträubt, sind Globulis. Es gibt wirklich Globulis speziell gegen Fersensporn!!! Schaut mal im Intenet nach "Hekla Lava" ihr werdet erstaunt sein. Die Potenz ist unterschiedlich, da müsst ihr euch selber in die Materie einlesen. Ist die Enztündung abgeklungen geht die Arbeit richtig los. Jetzt seid ihr gefragt. Es geht jetzt darum den tibialis posterior, den flexor hallucis brevis und die Außenrotatoren der Hüfte zu kräftigen um Langfristigen Erfolg zu haben. Gaaaanz wichtig, und für mich eigentlich das "non plus ultra" ist die Stabilisierung der Ferse. Die Ferse ist eigentlich der Schlüsselpunkt der ganzen Geschichte. Achtet auf die Ferse. Lasst die Patienten barfuß gehen oder Kniebeugen machen und beobachtet was die Ferse macht. In der Landephase (Fersen-Bodenkontakt) werdet ihr bei den meisten Pat. feststellen, dass die Ferse übermäßig proniert. Das Problem ist auch der Schuh. Oft haben die Leute zu weiche, luftgepolsterte Schuhe. Am schlimmsten sind die Croks oder diese Joya-Schuhe vor allem nicht für den kranken Fuß geeignet (reines Gift). Ihr könnt euch vorstellen, dass wenn ich einen instabilen Fuß habe, ob jetzt Muskulär oder Bandhaft, dann schreit mein Fuß nach stabilität und stütze. Das erreiche ich mit einem Schuh, der verhindert das meine Ferse weg knickt oder ich stabilisiere mit ihn Muskulär. Übrigens sind Einlagen mit zu dicker Pelotte eine weitere Problematik. Sie können zu sehr auf die plantare Sehnenplatte drücken und diese zusätzlich reizen. Lieber weglassen!!! Zeigt euren Patienten Übungen (Kurzer Fuß nach Janda, Spiraldynamik, mobilisiert den Vorfuß und stabilisiert den Rückfuß) Puhhh. Ich glaube das wars, mir fällt nix mehr ein. Wenn ihr Fragen oder Kritik habt, dann schreibt ruhig.
  12. Grüßdich Miriam, was studierst du denn wenn man fragen darf? Medizin, Bachelor Physiohterapie...?
  13. gianni

    Trochanter minor

    Servus Leo, gibt es einen besonderen Grund den Trochanter entlasten zu wollen? Z.B. schmerzen in der Leiste? Oder nur interessehalber? Am Trochanter minor setzt der Musculus "iliopsoas" an, der für eine flexion und eine außenrotation der Hüfte verantwortlich ist. Eine Verkürzung oder eine Zerrung dieses Muskels kann einen schmerzhafte Reizung am Ansatzpunkt des Muskels verursachen. Wird oft mit einer Adduktorenzerrung verwechselt! Ich weiß nicht ob dir das so genügt oder wolltest du generell was über den Trochanter wissen? Viel mehr gibt der Knochen nicht her. Formuliere bitte deine Frage genauer.
  14. Servus Anitech, wie ist dir denn das Passiert? Gestürzt, verdreht, umgeknick, bein Fußball, beim Laufen? Ist das Knie geschwollen, druckempfindlich oder warm? Ich denke mal, dass die Kollegin, durch das ziehen an deinem Fuß mit gestrecktem Knie einen bestimmten Verdacht verfolgt und damit liegt sie meiner Meinung nach richtig. Das ziehen am gestreckten Bein hat auf das Knie keine großen Auswirkungen, da das Kniegelenk in dieser Stellung gesperrt ist. Ich vermute mal, dass sie eine Blockade am Sprunggelenk, genauer gesagt am Wadenbein behandeln will. Das Außenband am Knie ist nämlich mit dem Wadenbeinköpfchen verbunden. Steht das Wadenbein (Fibula) in einer unphysiologischen Stellung, kann das sehr wohl Schmerzen am Knie auslösen da das Band unter Spannung steht. Das Wadenbein ist ein durchgehender Knochen und verbindet den Fuß (oberes Sprunggelenk) mit dem Knie. Hab Geduld und Vertrauen, das kann einige Wochen dauern bis alles abheilt. Es kann tatsächlich eine Verschlechterung nach einer Behandlung auftreten (Erstverschlimmerung), ich vergessen auch immer meine Patienten aufzuklären. Du kannst ruhig etwas Salbe (Voltaren, Proff, Kytta usw..) draufschmieren, das lindert. Viel Erfolg, Gianni
  15. ...ich verstehe Dich Marlissa. Es ist auch eine ewige Sucherei bis man einen Arzt gefunden hat, dem man vertraut. Gerade durch fachliche Inkompetenz, wie falsches einschleifen der Backenzähne nach Zahnfüllungen oder eine zu hoch gesetze Krone, können gerade diese und andere Probleme auslösen (kleine Fehler, große Probleme). Natürlich kannst du auch selbst Hand anlegen, aber um genau die richtige Selbstbehandlung für deine Problematik zu finden wird schwer. Ich würde an Deiner Stelle, entweder durch eine Verordnung vom Arzt (egal Hausarzt, Zahnarzt, Orthopäde - Er sollte Manuelle Therapie verordnen) oder du kannst das auch privat bezahlen, einen Manual-Theraeuten suchen, der sich auch mit CMD auskennt, mich behandeln lassen und für mich die richtigen Übungen und Massagen zur Selbstbehandlung zeigen lassen. Ciao, Gianni
  16. ...da hat er wirklich recht. Da kann man nicht viel machen. Im gegenteil je mehr man daran rummacht um so schlimmer wird´s. Das beruhigt sich schon wieder, ist wirklich nicht schlimm. Es dauert ein paar Wochen, das Abheilen im Knorpelbereich ist langwierig. Möglich ist der Einsatz von Manueller Therapie, um evtl. vorhandene Blockierungen an den Rippengelenken der Wirbelsäule und damit eine ungünstige Belastung der costo-sternalen Übergänge zu beseitigen. Ich würde auf jeden Fall 2x tägl. eine Voltaren-Salbe (Messerrückendick) draufschmieren, das hilft! Gianni
  17. ...Pressen, nicht im Sinne von Geburtsvorgang, sondern wenn du deinen Unter- und Oberkiefer zusammenpresst, also deine Zähne zusammenbeißt mit geschlossenmem Mund, spührst du den Kaumuskel an deinen Backen. Das ist der Masseter-Muskel das ist im Verhältnis zu anderen Muskeln, der stärkste Muskel im Körper und kann auch Schaden am Gelenk verursachen! Gianni
  18. Servus Recaj, Rötgenbilder haben eine sehr schlechte aussagekraft. Ich lasse meine Patienten, wenn möglich, gleich ein MRT machen. Man muss den Artz schon beknieen, dass er zustimmt (Kostenfrage). Ich würde nach der MT beim Physio, sollte es nicht besser werden, nochmal zum Orthopäden gehen und ihn darum bitten. Ich denke mal, so wie ich die Ärzte kenne, hat der Orthopäde nur deine Schulter geröngt, richtig? Bei einem Muskeldefizit oder Schmerzen der Schulter sollte man unter anderem auch an eine Nervenstörung denken, die verschiedene Ursachen haben können: - Halswirbel C 5/6 (Bandscheiben, Stenosen, Blockaden) Kennmuskel hierzu wäre der Bizeps! - Engpass (Einengung des Nerves) durch Skalenimuskeln (seitliche Halsmuskeln) oder 1.Rippe (hier müssen die Nerven durch) - CMD durch nächtliches pressen der Zähne, werden die Halswirbel stark belastet. Das würde auch die morgentlichen Nackenschmerzen erklären. Natürlich kann die lange Bizepssehne auch ein Problem haben, die zu Schulterschmerzen führt (SLAP-Läsionen) aber das sieht man auf keinen Fall mit einem Röntgenbild, evtl. mit Ultraschall. Wie auch immer es liegt jetzt erst mal in der Hand des Therapeuten die Ursachen einzugrenzen (durch verschiedeTests) Viel Erfolg, Gianni
  19. Hallo Marlissa, das Problem ist mir bekannt. Ich hatte einen Patienten mit genau den selben Symptomen, und auch nachdem ihm ein Weißheitszahn gezogen wurde. Ich würde an deiner Stelle gleich zum Kieferorthopäden gehen, der "normale Zahnarzt" hat wenig Möglichkeiten dir zu helfen. Meinem Patienten geht es deutlich besser nach verschiedenen Behandlungen, unter anderem, durch eine angepasste Entlastungsschiene und Manueller Therapie um die Kaumuskulatur zu entspannen. Es gibt nämlich die Möglichkeit, dass du nachts knirscht oder presst. Das Knirschen würde der Zahnarzt sofort erkennen, das pressen der Zähne nicht. Du kannst das auch Googeln es nennt sich CMD. Alles Gute, Gianni
  20. ...wenn du die Funktionen auch in RL testen darfst ist das natürlich etwas anderes, ich dachte ihr sollt nur im Stand. Im Stand kannst du natürlich nur aktiv testen. Der Gastrocnemius lässt sich in der Hocke ausschalten in RL mit Knieflex. Der Soleus lässt sich nicht so einfach deaktivieren da er ja eingelenkig ist (Tibia/Fibula). Die einzige Möglichkeit um den Fuß passiv in RL für die endgradige Dorsalext. zu testen ist das Knie in leichter Flex zu stellen (Gastrocnemius deaktiviert) der Fuß kann weiter in DE. Jetzt den Pat. aktiv in DE anspannen lassen, während ich den Fuß zusätzlich in die DE schiebe. Durch das aktive anspannen lassen des Pat. tonisiert der tibialis anterior und gleichzeitig detonisiert der soleus. Das nennt sich reziproke Hemmung. Eigentlich braucht man das für einen joint play der OS in der Manuellen Therapie, ich weiß nicht ob das für eure Testung relevant ist. Wenn der Pat. in die Hocke geht und eine Ferse hebt sich früher ab als die andere, deuted das tatsächlich auf eine muskuläre Verkürzung des soleus oder eine Blockade im oberen Sprunggelenk hin. Zu deiner dritten Frage kann ich mir vorstellen, dass eine Deaktivierung der ventralen und dorsalen Muskulatur am US durch knieflex zu einer besseren Beurteilung führt, ob der Fuß gut vari- oder valgisieren kann. Etwas anderes kann ich mir schlecht vorstellen ich teste das nie so bei meinen Pat. Gruß, Gianni
  21. Hallo Silvia, die Testungen am Fuß im Stand sind relativ einfach, es gibt ja nicht so viele Bewegungen. Hauptbewegungen der Füße sind: Dorsalextension= Fersengang/Hocke machen lassen Plantarflexion = Zehengang Supination = Fußrand nach außen kippen Pronation = X-Beinstellung Das sind die wichtigsten Bewegungen. Außerdem kann man dann testen ob das Längsgewölbe sich aufrichtet/varisiert, indem man sich gerade hinstellt, die Arme zur Seite ausstreckt und dann den gesamten Oberkörper nach links und dann nach rechts rotiert. Dabei auf das Längsgewölbe achten ob es sich vom Boden leicht abhebt oder nicht. Oder man kann, auf einem Bein stehen und das andere in der Luft testen ob es rotieren kann, die In- und Eversion (kombination aus plantarflex/supination und adduktion). Dann die Gegenrichtung. Ansonsten könnte man noch die Zehen in allen Richtungen testen. Also: Zehen spreizen/heben, Krallen, Großzeh vom Boden abheben lassen. Man muss bei diesen Tests beachten, dass bei Störungen/Einschränkungen der Bewegungen eine Differenzierung notwendig ist. Sind es Neurale-, Gelenk-, Kapsuläre-, Bandhafte- oder Muskuläre Störungen. Ich hoffe es hilft dir weiter. Leider habe ich deinen ersten Beitrag nicht gelesen und weiß jetzt nicht genau ob du das so wissen wolltest. Wenn nicht, dann frag ruhig :-) Servus, Gianni
  22. ...mist, und ich war mir so sicher. Erzähl doch mal näher wo du sonst noch warst. Wie sieht es mit dem Kardiologen aus? Viele Schwindelanfälle sind reine Herzsachen. Hast du deine Arterien checken lassen, Carotis, A. vertebralis usw.? Hast du bildgebende Untersuchungen machen lassen? Sprich HWS, Kopf? Wenn es nach einer MT der HWS besser wird, riecht es nach einer stenosierung zwischen C0 und C5 da läuft diese A. vertebralis durch. In diesem Bereich ist auch der Nervus Vagus für das vegetative System. Dann fällt mir noch ein, hast du vor diesen 5 Jahren mal einen Zeckenbiss gehabt oder eine infektiöse Erkrankung? Wurde das Hirnwasser untesucht? Was nimmst du für Medikamente? Du musst hier nicht alles über dich erzählen, das ist nur mal so als Anhaltspunkte für dich, was man an Untersuchungen noch machen könnte. Es gibt für jede Krankheit eine Ursache aber das ist Detektivarbeit. Servus, Gianni
  23. Servus Gomez, ich bin mir fast sicher, nach deiner Beschreibung könnte es ein periphere "paroxysmaler Lagerungsschwindel" ausgelöst durch bewegliche Gewebeteilchen im hinteren Bogengang des Gleichgewichtsorgans sein. Diese Art von Schwindel ist aber sehr gut therapierbar und du brauchst nicht mal zum Arzt zu gehen, das kannst du selber gut behandeln. Prinzip der Behandlung, ist es den Schwindel zu provozieren. Es kann dabei zu Übelkeit und erbrechen kommen! Meine Patienten hassen das "Manöver". Es gibt zwei Arten von Manöver, je nachdem welcher Bogengang betroffen ist. Am besten wäre es, wenn du dich ein wenig mit dem Thema beliest. Es gibt dazu auch verschieden Tests um heraus zu bekommen welcher Bogengang beroffen ist. Ich kann dir ja mal 2-3 Adessen geben wo du was darüber lesen und sehen kannst: https://www.youtube.com/watch?v=ePodC5wHR7c http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Deutsches-Schwindelzentrum-IFB-LMU/de/Patienten/Download/BPPV/index.html http://www.neurologie.uni-goettingen.de/index.php/peripherer-paroxysmaler-lagerungsschwindel-ppls.html Ich hoffe es war der richtige Tip für dich, ansonsten würde ich mich mal von einem Neurologen begutachten lassen. Viel Glück, Gianni
  24. Hallo Kairi, bei nächtlichen Wadenkrämpfe kann es sich durchaus um ein Mineralmangel, wie Magnesium handeln. Wobei Magnesium zu durchfällen führen kann und damit das wichtigere Mineral bei Krämpfen, nämlich Kalium ausgeschieden wird und somit zu einem Teufelskreis führt. Bei überhöhtem Salzkonsum sowie Alkoholmissbrauch, starkem Schwitzen und mangelnder Flüssigkeitszuführ kann es auch sein, dass der Kaliumspiegel im Körper abfällt. Ich würde ein paar Tage ein Kombipräparat probieren. Es gibt allerdings auch andere Ursachen. Entweder überfordern Wadenkrampfgeplagte ihre Muskulatur, oder sie unterfordern sie. Bei einer Überforderung kann die Ursache im Fundament des Körpers liegen un zwar in den Füßen. Bei einer Fußfehlstellung wie der Knick- Senk- oder Spreizfuß wird die Wade stark überbelastet. Wenn die Wadenmuskeln aber zu schwach sind, versucht die Muskelspidel den Anforderungen gerecht zu werden, der Muskel krampft. Das ist vergleichbar mit einem ausgestreckten Arm, in dem du in der Hand ein Gewicht hälst. Versuche es so 5 min. zu halten und du wirst feststellen, dass der Arm anfängt zu zittern und dann zu schmerzen. Viel Erfolg mit den Tips, Gianni
  25. Servus itctrans, ein Kinesiotape schadet nicht, man kann zwar die Sehne dadurch nicht ersetzen aber es hilft bestimmte Bewegungen und Muskeln zu üntersützen. Nach der OP solltest du eigentlich den Musklel (Glenk) schnell wieder aufbauen und bewegen, da kann das Tape eher stören, da es dem Muskel die Arbeit abnimmt. Ein Tipp noch wenn du vor hast dich operieren zu lassen. Bilde vorher möglichst mit viel Training deine oben genannten (Antwort 1) Muskeln vor (Bizepssehne, Rotatorenmanschette...) das ist unheimlich hilfreich, denn deine Muskeln atrophieren anfangs, da du 3-4 Wochen nicht aktiv bewegen darfst!!! Bis dann, Gianni
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